Hat in Polen bereits sechs Eigentore geschossen: Maurides Foto: Bild/Newspix
Das Trio der ehemaligen St. Pauli-Stürmer: Nur einem geht es richtig gut
Mit 13 Saisontoren nach 15 Spielen liegt der FC St. Pauli auch in dieser Kategorie auf dem Abstiegsplatz der Bundesliga. Wie schon im Vorjahr fehlt es ihnen an Angriff – auch wenn es zu Beginn der Serie noch anders aussah. Drei Stürmer, die letzte Saison für den Nachbarschaftsverein gespielt haben, üben ihr Handwerk nun woanders aus – und nur einer, was man am wenigsten erwartet, macht es wirklich gut.
Die Persönlichkeit von Morgan Guilavogui war letzten Sommer entscheidend; Am Ende musste der Nachbarschaftsverein den 27-Jährigen zum RC Lens zurückbringen, obwohl der Plan anders war. In St. Pauli, aber auch in Guillaume, der nun wieder Gegenstand von Spekulationen ist. In Frankreich ist er ein sensationeller Anführer der Liga, sein persönliches Engagement ist jedoch selten. Lediglich ein Tor gelang Gilavogi, der über die Rolle des Jokers nicht hinauskommen kann und laut einer Medienmitteilung Gegenstand einer Kampagne für eine Rückkehr nach Hamburg sein soll. Laut MOPO ist dies aus finanziellen Gründen höchst unwahrscheinlich, obwohl der Kontakt zwischen dem Verein und dem Spieler bis heute aufrechterhalten wird.
Der ehemalige St. Pauli-Profi Maurides ist in Polen sehr erfolgreich
Für einen weiteren ehemaligen St. Profi Pauli hat sich die Rückkehr zu seinem alten Verein voll und ganz gelohnt. Mourides hatte bereits vor seiner Zeit bei Elba erfolgreich bei Radomyak Radom gespielt und auch seine zweite Amtszeit in der polnischen Ekstraklasa verlief äußerst positiv. Der 31-Jährige ist Stammspieler und hat in 18 Einsätzen bereits sechs Tore und drei Assists erzielt. Radom liegt derzeit auf dem siebten Tabellenplatz und liegt nur vier Punkte hinter Spitzenreiter Wisla Plock.
Sie könnten auch interessiert sein an: Long Martine Kars ist fair
In der gleichen Liga, aber weitaus weniger erfolgreich, ist der ehemalige St. Pauli-Profi Noah Weishaupt auf dem Vormarsch. Sein Wechsel zu Legia Warschau ist für den 24-Jährigen vorerst ein Rückschritt, der von seinem neuen Arbeitsplatz überhaupt nicht begeistert ist. Obwohl er zunächst nur kurze Einsätze und einen Assist lieferte, gehörte Weishaupt seit November entweder gar nicht mehr zur Mannschaft oder wurde nicht ersetzt. Alles in allem war es bisher eine Saison zum Vergessen, da Legia als Tabellenvorletzter in großer Abstiegsgefahr steckt.
