...
Skip to content

Der Polar Express fährt durch die Champions League: die verrückte Geschichte von Bodö/Glimt

    Der Polar Express fährt durch die Champions League: die verrückte Geschichte von Bodö/Glimt

    Bodo/Glimt feierten am Mittwochabend im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League einen 3:0-Sieg gegen Sport Lissabon. Foto: IMAGO/NTB

    Der Polar Express fährt durch die Champions League: die verrückte Geschichte von Bodö/Glimt

    Die „gelbe Dampfwalze“ rollt weiter durch Europa und reißt alles nieder, was ihr in den Weg kommt. „Was auch immer passiert, Glimt wird bleiben. Und es wird Spaß machen, uns auf dieser Reise zu begleiten“, schwärmte der ehemalige Bundesliga-Profi Jens Peter Hauge nach dem nächsten Kapitel des norwegischen Champions-League-Märchens.

    Nach einem tobenden Sturm in den Top 16 Europas gelang dem Überraschungsteam FC Bodo/Glimt ein weiterer Schlag, als er im Achtelfinal-Hinspiel gegen Sporting Lissabon mit 3:0 gewann und bereits am Rande des größten Erfolgs in der Vereinsgeschichte steht. Wieder. „Bodö/Glimt verwandelten am Mittwochabend Sporting in Bacalhau in Aspmyra“, schrieb TV2 in Anspielung auf Portugals Nationalgericht.

    Bodö/Glimt können einen norwegischen Rekord aufstellen

    Am kommenden Dienstag (18.45 Uhr/DAZN) will der „gelbe Tornado“, wie Ex-Profi Carl-Erik Thorp das Team als Experte im norwegischen Sender NRK bezeichnete, im Rückspiel in Lissabon das Viertelfinale erreichen. Wenn Bodo/Glimt ihre hervorragende Ausgangsposition erreichen, wird zum ersten Mal in der Geschichte der Champions League ein norwegischer Verein die letzten Acht erreichen.

    Im kleinen Aspmyra-Stadion nördlich des Polarkreises zeigten Bodö/Glimt einmal mehr ihre große Stärke auf dem bei vielen Stars wenig beliebten Kunstrasen. Hartnäckig, zweikampfstark, treffsicher: Sondre Fett (32./Foulelfmeter) brachte die Norweger in Führung, Ole Diedrik Blomberg (45.+1) und Kasper Hög (71.) erhöhten den Endstand. Die klare Frage beeindruckte auch Norwegens Nationaltrainer Stahl Solbakken sehr: „Sporting hat extrem gefährliche Offensivspieler, aber sie sind leicht geworden“, sagte er gegenüber NRK.

    Volle Konzentration auf die Champions League – die Liga startet im April

    Der Verein aus dem 50.000-Einwohner-Fischerstädtchen schaffte den fünften Sieg in Folge in der Champions League. Auf dem Weg ins Achtelfinale hatten Bodo/Glimt bereits Siege gegen Manchester City (3:1) und Atlético Madrid (2:1) gefeiert und Vorjahresfinalist Inter Mailand aus dem Rennen um die Playoffs eliminiert.

    Hilfreich ist auch der Spielplan: Neben der Königsklasse sind Bodö/Glimt derzeit nur im norwegischen Pokal gefordert. Die Liga startet erst im April, sodass sich die Mannschaft aus dem hohen Norden nun voll und ganz auf die internationale Bühne konzentrieren kann.

    Gundersen sieht Bodo/Glimt „nur zur Hälfte“

    Sollte der Underdog, für den der frühere Frankfurter Hauge zwei Tore vorbereitete, auch das Rückspiel überstehen, könnte der deutsche Klub auf unangenehme Gegner stoßen: Bodo/Glimt trifft im Viertelfinale auf den Sieger des Duells zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Arsenal. Das erste Spiel endete 1:1.

    Sie könnten auch interessiert sein an: Karriereende: Hamburg-Schiedsrichter Ittrich geht nach dieser Saison in den Ruhestand

    Doch zunächst müssen die Norweger selbst noch einen Schritt gehen. „Wir trauen uns heute nicht zu feiern. Wir haben erst die Hälfte geschafft“, sagte Verteidiger Jostein Gundersen. Doch sobald die „gelbe Dampfwalze“, wie TV2 die Norweger nannte, in Fahrt kommt, ist sie kaum noch zu stoppen. (sid/ea)

    Source link

    SEE ALSO  Nach einer schweren Verletzung: Diese PHERA -Nachricht genießt alle HSV -Fans