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Der Werder-Test stand kurz vor dem Abbruch! St. Pauli habe dann „sehr Gutes“ gezeigt – ohne Tore

    Der Werder-Test stand kurz vor dem Abbruch! St. Pauli habe dann „sehr Gutes“ gezeigt – ohne Tore

    Jackson Irvine hatte gegen Bremen zwei gute Kopfbälle. Foto: WITTERS

    Der Werder-Test stand kurz vor dem Abbruch! St. Pauli habe dann „sehr Gutes“ gezeigt – ohne Tore

    Dies geschah tatsächlich, und es stand weit mehr auf dem Spiel, als nach außen hin klar war: Im einzigen Testspiel vor der Wiederaufnahme der Bundesliga war der FC St. Pauli gegen Werder Bremen durchweg die bessere Mannschaft, musste sich aber mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Am wichtigsten war jedoch, dass es überhaupt spielbar war.

    „Am Samstag waren wir kurz davor, das Spiel kurzfristig abzusagen“, sagte St. Pauli-Boss Oke Gottlich nach dem Schlusspfiff. „Wir haben uns dagegen entschieden, weil der Platz definitiv bespielbar war. Dann war die Frage: Zuschauer, ja oder nein?“ Auch das stand zur Debatte.

    Doch bereits am frühen Morgen um 6.30 Uhr hatte die städtische Abwasserentsorgung den Schnee und das Eis rund um das Stadion geräumt, „eine unglaubliche Hilfe, denn sonst hätten wir es nie selbst herausschaffen können.“ Und dann seien am Morgen fast 80 Leute gekommen, „die mit Schaufeln und Co. mehrere Zentimeter Eis von den Stufen geschabt haben.“

    Millerntor gegen Bremen wurde letztendlich nicht verkauft

    Vor dem Freundschaftsspiel von St. Pauli gegen Werder Bremen kam es am Millerntor zu starkem Schneefall.

    Allerdings machten mehrere Tausend Menschen von dem kurzfristigen Recht auf kostenlose Stornierung ihrer Tickets Gebrauch. Statt 29.546 Menschen, die unbedingt dabei sein wollten, kamen „nur“ 25.087. Und sie sahen, wie Trainer Alexander Blessin in der ersten Halbzeit die offensivere Variante spielte, mit Danel Sinani in den Top Ten und Jackson Irvine und James Sands dahinter. Joel Chima Fujita musste vorerst pausieren, Lars Ritska ersetzte den verletzten Louis Opie auf der linken Seite, Ricky-Jade Jones stand anstelle der verletzten Andreas Huntonji und Martijn Kaars in der Startelf.


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    St. Pauli war von Beginn an die Mannschaft, die das Spiel dominierte und viele vielversprechende Situationen herbeiführte, die jedoch meist im letzten Moment scheiterten. Kompliziert wurde es für die Bremer nach Eckbällen von Sinani (6., 22.), zwei Schüssen von Matthias Pereira Lage (16., 19.), Ritzkas Distanzschuss (25.) und vor allem in der 42. Minute, als Jones nach Zuspiel von Eric Smith seine Schnelligkeit nutzte, frei war, Torwart Mio Backhaus aber nicht besiegen konnte.

    St. Pauli dominierte das Spiel von Beginn an

    Es hätte also mehr sein können, aber defensiv kassierten die Braun-Weißen in der ersten Halbzeit bis auf den zu hohen 25-Meter-Schuss von Yukinari Sugawara (33.) nichts – und auch nach der Pause nichts mehr. „Wir haben uns in beiden Halbzeiten sehr, sehr gut gegen den Ball geschlagen und keine großen Chancen zugelassen“, freute sich Alexander Blessin. „Andererseits hatten wir drei, vier sehr, sehr gute Möglichkeiten, bei denen wir eigentlich hätten treffen müssen.“

    Tomoya Ando über sein Debüt für St. Pauli im Test gegen Bremen

    Kiezklub lässt gute Chancen aus

    Und vor allem nach der Pause, aus der der Nachbarschaftsklub mit einer völlig veränderten Startelf – mit Ausnahme von Torwart Nikola Vasiliy – inklusive Debütant Tomoya Ando hervorging.

    Keine Minute war vergangen, als der Ball über Abdouli Cizei und Erik Alstrand zu Marvin Schmitz ging, der aus zehn Metern von Torwart Karl Hein entschärft wurde (46.). Fünf Minuten später verfehlte Dapo Afolayan nach Vorlage von Manolis Saliakas aus sehr guter Position das Tor, in der kurzen Nachspielzeit konnte der Engländer einer Flanke von Alstrand entkommen (90.+1). Kurz zuvor fand Fujita nach Ballgewinn in Hein sein Gegenstück.

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    Zufrieden war auch Vasil, der nach 60 Minuten Inaktivität durch Pokalheld Ben Voll ersetzt wurde. „Es ist ein gutes Signal, dass wir hinten weiterhin kompakt stehen und gut verteidigen“, schloss er. „Das wird für uns in dieser Saison ein wichtiger Faktor sein. Wir hatten nicht viele Chancen, aber am Ende haben wir viel Gutes gesehen.“

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