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„Desaster von der ersten bis zur letzten Sekunde“: Heidenheims historische Pleite

    „Desaster von der ersten bis zur letzten Sekunde“: Heidenheims historische Pleite

    Niklas Dorsch (l.) wurde erst nach 32 Minuten ausgewechselt. Dann stand es bereits 0:4. Ihn nach 0:5 aufzuwecken hat auch nicht viel gebracht. Teamkollege Benedict Gimber (r.) nahm die Katastrophe gelassener wahr. Foto: picture Alliance / Eibner-Pressefoto | Thomas Tinnell

    „Desaster von der ersten bis zur letzten Sekunde“: Heidenheims historische Pleite

    Frank Schmidt schlich mit grimmigem Gesichtsausdruck über das Feld; Seine Spieler wurden von den Fans zur Rechenschaft gezogen. Der 1. FC Heidenheim konnte seine Bundesligatauglichkeit bei einer 0:6 (0:5)-Niederlage bei Bayer Leverkusen nicht unter Beweis stellen und entsprechend groß war die Enttäuschung.

    „Es war von der ersten bis zur letzten Sekunde katastrophal. Schade. Wir sind auseinandergefallen. Es ist verdammt schwer“, sagte Niklas Dorsch bei Sky. Für die Gäste war es die höchste Niederlage in ihrer noch jungen Bundesligageschichte.

    Schick und der extrem starke Maza punkteten doppelt

    Leverkusens Topscorer Patrick Schick (22.), Jonas Hofmann (16.), Ernest Poku (27.) und der extrem spielstarke Ibrahim Maza (45.+1) sorgten mit einem fantastischen Angriff vor der Pause für saubere Nullen. Während Maza (53.) belohnte und verbesserte, konnte der FCH nicht widerstehen. Der Vizemeister Leverkusen festigte seinen Platz in der Spitzengruppe.


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    Drei Tage nach seinem Siegtreffer als Wildcard bei Benfica Lissabon (1:0) kehrte Schick in die Startelf von Bayer zurück. Zudem erhielt Maza, der in der Champions League in einem ungewöhnlichen Sechser-Kader überzeugt hatte, die Startfreigabe – und rückte sofort in den Fokus.

    Schick traf bereits nach 76 Sekunden zum ersten Mal

    Der 19-Jährige eroberte den Ball stark und startete einen Konter, an dessen Ende Schick nach 76 Sekunden in Führung ging. Im Gegensatz zum Abwehrkampf in der portugiesischen Hauptstadt suchte Bayer gegen die völlig aussichtslosen Heidenheimer sofort nach einem Weg nach vorne.

    Erst köpfte Hoffmann zum Ausgleich, dann prallten FCH-Torhüter Diant Ramai und Kapitän Patrick Meinka so heftig zusammen, dass Schick den Ball nur dankend über die Linie schieben musste. Poku verbesserte den Leverkusener Angriff nach weniger als einer halben Stunde. Noch nie hatte Bayer so früh in der Bundesliga mit 4:0 geführt.

    Heidenheim nimmt nach einer halben Stunde einen Doppelwechsel vor

    Allerdings brauchten die Rheinländer, die in München (0:3) ihre Grenzen aufgezeigt hatten, keineswegs ihr höchstes Niveau. Eine Woche nach dem Punktgewinn gegen Eintracht Frankfurt (1:1) enttäuschte Schmidts Team auf allen Ebenen. Heidenheim brach zusammen und im Angriff ging nichts mehr. Der FCH-Trainer nahm in der 33. Minute einen Doppelwechsel vor.

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    Und dann? Mazza drückte dem Spiel weiterhin seinen Stempel auf: Mit seinem zweiten Tor nach einem sehenswerten Alleingang krönte der ehemalige Berliner eine starke Leistung. Seinen dritten Treffer verpasste er kurz darauf nur knapp (56.). Schmidt beobachtete das alles von der Seite, fast regungslos; sein Team versuchte zumindest, den Schaden zu begrenzen. (sid/mp)

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