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Deutschland vergiftet Österreich vor EM: „Sie spielen Anti-Handball“

    Deutschland vergiftet Österreich vor EM: „Sie spielen Anti-Handball“

    Deutschlands Nationaltorhüter Andreas Wolff sagte über den ersten EM-Gegner: „Natürlich spielen die Österreicher komplett gegnerischen Handball. Das will eigentlich niemand sehen. Das ist sehr unattraktiv.“ Österreich trifft am Donnerstag (20.30 Uhr/live ORF Sport 1) in Herning auf den großen Nachbarn. Deutschland tat sich in den letzten Duellen schwer.

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    Seit Januar 2024 traf Österreich viermal auf die Deutschen und erreichte zwei Unentschieden. Für Probleme sorgten die Außenseiter im Sieben-gegen-Sechs-Spiel, bei dem im Angriff ein zusätzlicher Feldspieler anstelle des Torwarts eingesetzt wurde. „Mit Lukas Hutesek und Mykola Bilic hat man zwei absolute Alphatiere, die das Angriffsspiel in seiner ganzen Hässlichkeit leiten und dafür sorgen werden, dass es kein Handball-Leckerbissen wird“, warnte der 34-jährige Wolff.

    Auch die Österreicher würden „mit viel Härte und Leidenschaft verteidigen. Sie haben den kleinen Vorteil, dass sie gewissermaßen als Außenseiter wahrgenommen werden. Das eine oder andere Foul dürfen sie sich erlauben“, sagte Wolff. Torwart THW spielt mit Bilic bei Kiel. Gegenüber seinem Teamkollegen hatte er bereits seine Meinung über die Leistung Österreichs geäußert. Auch Wolff machte Sinn: „Letztendlich ist es eine Frage, wie man erfolgreich sein kann. Die Österreicher haben durch ihre Spielweise in den letzten Turnieren auf sich aufmerksam gemacht und überraschende Erfolge erzielt.“

    Das ÖHB-Team reiste nach Dänemark ab

    Die Österreicher starten am Dienstag ins EM-Quartier in Dänemark. Cheftrainer Iker Romero benannte seinen endgültigen 16-Mann-Kader; Nicholas Polensteiner und Emmanuel Petrusic sind nicht mehr dabei. Mit 203 Länderspielen und 576 Toren führt Routinier Janko Bozovic (40) das Team an. Insgesamt sind 13 Truppen für Österreich im Einsatz. Das Team bleibt während der Europameisterschaft in Silkeborg.

    „Die Spieler, die einberufen und vorbereitet wurden, haben ihr Bestes gegeben und jeden Tag gezeigt, dass sie zur EM wollen und ein echter Teil der Nationalmannschaft sind“, sagte Romero. Polensteiner und Petrusic seien ebenfalls Teil des Teams und wichtig für die Zukunft, sagte der Spanier.

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    Angeführt wird das Team von Stammspielern wie Bilic (Kiel), Hutesek (Lemgo Lippe), Sebastian Frimmel (SJD/HUN) und Lucas Herberger (Fuchs Berlin). Die Vorrundenspiele werden in Herning ausgetragen. Nach dem Spiel gegen Deutschland spielen wir gegen Spanien (Samstag) und Serbien (Montag).

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