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Die Chance einer Nationalmannschaft, Vorurteile zu überwinden

    Die Chance einer Nationalmannschaft, Vorurteile zu überwinden

    Das Beste an Vorurteilen ist, wenn man sie als falsch oder verfrüht entlarven kann. Nicht, dass dies das primäre Ziel der Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina sein wird, aber es wird einen praktischen Nebeneffekt haben. Dabei geht es insbesondere um den Eindruck, dass das ÖFB-Team zuletzt Spiele mit Schlusscharakter verlassen hat. Beginnend mit dem bitteren Ausscheiden im EM-Achtelfinale gegen die Türkei bereitete dies Österreich Probleme, in den „entscheidenden Spielen“ unter Teamchef Ralf Rangnick die nötigen Ergebnisse zu erzielen.

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    Fakt ist, dass die Rot-Weiß-Roten in der deutschen Ära bereits Divisionsspiele gewonnen haben. Ohne zwei Qualifikationssiege gegen Schweden wäre die Reise zur EM 2024 nicht möglich gewesen. Dort lehnte Österreich nach einer Auftaktniederlage gegen Frankreich im zweiten Spiel gegen Polen mit dem Rücken zur Wand und gewann mit 3:1.

    Auch die Türkei musste auf gesperrte Spieler verzichten

    Im Achtelfinale der Türkei fehlten zwei Stammspieler, Hakan Calhanoglu und Samat Akaydin, die gesperrt waren. Diesmal ist dieses Omen eine Erinnerung an die damalige Situation; Schlussendlich muss Bosnien auf drei gesperrte Spieler verzichten: Amar Dedic, Nikola Katic und Dzenis Bernic. Ein Umstand, der keinen Sinn ergibt, wie Österreich bei der EM schmerzlich erfahren musste.

    Nach der Europameisterschaft bestärkte die Leistung in der Nations League die Überzeugung, dass die Nationalmannschaft ein Problem damit hat, zu liefern, wenn sie geliefert werden muss. Trotz klarer Dominanz kam Österreich zu Hause gegen Slowenien nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und verpasste so den Gruppensieg. Ein Playoff-Heimspiel gegen Serbien im März verlief ähnlich. Nach einem unglücklichen 1:1-Unentschieden vor heimischem Publikum verlor das ÖFB-Team das Auswärtsspiel in Belgrad mit 0:2 und verpasste damit die Rückkehr in die höchste Liga des Wettbewerbs.

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    Eine souveräne Qualifikation, aber eine bittere Ausnahme

    Bisherige WM-Qualifikationskampagnen zeichnen diesbezüglich ein ambivalentes Bild. Österreich gewann sechs von sieben Spielen, darunter das Auswärtsspiel in Zenica, ein damals wohl durchschnittliches Spiel, dank Bosniens Blitzstart in die Qualifikation. Als sich im Oktober in Bukarest die Gelegenheit ergab, einen entscheidenden Schritt in Richtung Weltmeisterschaft zu machen, durfte Rumänien in letzter Sekunde über ein goldenes Tor jubeln. Mit diesem Pluspunkt lässt sich das „Finale“ bequemer absolvieren. Es bleibt also eine spannende und gute Gelegenheit, Vorurteile abzubauen.

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