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Drei gute Minuten reichen! Der FC Bayern kämpft gegen Leipzig um den Einzug ins Pokal-Halbfinale

    Drei gute Minuten reichen! Der FC Bayern kämpft gegen Leipzig um den Einzug ins Pokal-Halbfinale

    Harry Kane (Mitte) feiert mit seinen Teamkollegen sein 1:0-Tor – das Tor, das den Weg ins Pokal-Halbfinale ebnete. Foto: WITTERS

    Drei gute Minuten reichen! Der FC Bayern kämpft gegen Leipzig um den Einzug ins Pokal-Halbfinale

    Der Berliner Traum lebt weiter: Der FC Bayern erreichte zum ersten Mal seit sechs Jahren das Halbfinale des DFB-Pokals. Der Rekordpokalsieger gewann das mit Spannung erwartete Viertelfinale gegen RB Leipzig mit 2:0 (0:0) und darf weiterhin auf den ersten Pokalsieg seit 2020 hoffen.

    Harry Kane brachte das Team von Trainer Vincent Kompany mit einem Strafstoß in der 64. Minute in Führung. Es war der 39. Treffer des Torschützen in seinem 34. Pflichtspiel der Saison, sein fünfter gegen RB. Nur drei Minuten später erzielte Luis Diaz unter den wachsamen Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann das 2:0 – und das besiegelte die Entscheidung. Noch vor dem Schlusspfiff skandierten die Fans: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“

    Der FC Bayern München steht im Halbfinale des DFB-Pokals

    Im Halbfinale am 21./22. Im April warten Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und Freiburg auf die Münchner, die noch in allen drei Wettbewerben dabei sind. Die Auslosung findet am 22. Februar statt. Das Finale in Berlin findet am 23. Mai statt.

    Pokalspezialist Leipzig, 2022 und 2023 Sieger und in den letzten sieben Jahren viermal im Endspiel, kann sich nun voll und ganz auf den engen Ligakampf um die Champions-League-Plätze konzentrieren. Für RB war es nach 0:6 und 1:5 in der Meisterschaft die dritte Niederlage gegen München in dieser Saison.

    Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen betonte vor dem Spiel, wie wichtig der Pokal für die Bayern sei: „Natürlich geht es um alles. Wir haben viel aufzuholen.“ Seit 2020 erreichten die Bayern dreimal das Achtelfinale und scheiterten einmal im Viertelfinale und einmal im Achtelfinale.

    München hat den Sprung von der Bundesliga in den Pokal nicht geschafft

    Nach dem 5:1-Sieg im Oberhaus gegen Hoffenheim nahm Kompany keine Veränderungen in seiner Startelf vor. Leipzigs Trainer Ole Werner nahm nach dem 2:1-Sieg in Köln zwei Veränderungen in seinem Kader vor.

    Die Bayern wirkten in der Anfangsphase sehr unorganisiert. Die Gäste drückten hoch und zwangen die Münchner zu Fehlern. Leipzigs mutige Spielweise verschaffte den Bayern aber auch Räume – und Chancen: Beim Schuss von Kane musste Castello Lukeba (12.) auf der Linie parieren. Maarten Vandevoord, der Peter Gulacci im RB-Tor ersetzte, war bereits geschlagen. Diaz (18.) und Kane (21.) verfehlten kurz darauf aus aussichtsreicher Position (18.).

    Jetzt hatten die Bayern mehr Zugriffsmöglichkeiten. Es entwickelte sich ein lebhaftes Spiel, in dem Leipzig durch David Raum (37.) gute Chancen zur Führung hatte. Allerdings scheiterte die Nationalmannschaft an Manuel Neuer. Auf der anderen Seite stand Vandevord in der Nachspielzeit gegen Aleksandar Pavlovic und Kane, sowie gegen Serge Gnabry nach der Einwechslung (58.).

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    Allerdings kam der RB-Guard gegen Josip Stanisic zu spät in den Strafraum. Wie üblich verwandelte Kane den Elfmeter sicher. Kurz darauf nutzte der zuletzt extrem starke Diaz einen starken Pass von Michael Olisse zum zweiten Tor. Und Bayern träumt von einem Pokal.

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