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Ein junger italienischer Fahrer (19) schreibt Formel-1-Geschichte

    Ein junger italienischer Fahrer (19) schreibt Formel-1-Geschichte

    Kimi Antonelli ist der jüngste Spitzenfahrer in der Geschichte der Formel 1. Foto: Bild/Nordphoto

    Ein junger italienischer Fahrer (19) schreibt Formel-1-Geschichte

    Als Rekordhalter Kimi Antonelli Formel-1-Geschichte schrieb, war ihm das kaum bewusst. Etwas schüchtern, fast beiläufig, nahm er die Glückwünsche seiner Konkurrenten entgegen und im Interview ging der Italiener gleich zur Analyse über. Seine Runde, die ihn zum jüngsten Spieler der Geschichte machte, sei „sauber“ und „ohne Fehler“ gewesen, sagte Antonelli, der Sebastian Vettel entthronte.

    Heppenheimer war 2008 in Monza 21 Jahre, zwei Monate und elf Tage alt, als er zum ersten Mal die Pole-Position holte. Antonelli hat diesen Rekord am Samstag buchstäblich gebrochen. Im Qualifying in Shanghai war er 19 Jahre, sechs Monate und 17 Tage alt. Dass sein bisher überragender Mercedes-Teamkollege George Russell durch technische Probleme ausgebremst wurde und deshalb lange Zeit nur zuschauen konnte? kostenlos!

    F1-Juwel Antonelli: „Es war erst der Anfang“

    Anschließend erklärte Antonelli auf der Pressekonferenz mit einiger Distanz, dass er mit seiner Bilanz „sehr zufrieden“ sei. „Das war erst der Anfang, es kommt noch viel mehr“, versprach er.

    Hinter Antonelli, der sich bereits einen Sprint in Miami 2025 gesichert hatte, wurde Russell Zweiter, „um Schadensbegrenzung zu betreiben“, wie er es ausdrückte. Der Engländer, Sieger des Auftaktrennens in Australien und des Sprints in China, konnte im dritten Teil des Qualifyings nicht lange fahren. Mit seiner einzigen Runde kurz vor Schluss belegte er den zweiten Platz.

    Der Italiener Antonelli übernahm das Cockpit von Hamilton

    Dahinter belegten Lewis Hamilton (England) und Charles Leclerc (Monaco) mit Ferrari die Plätze drei und vier. Nico Hülkenberg (Emmerich/Audi) sicherte sich für das Sonntagsrennen (8:00 Uhr MEZ/Sky) den elften Startplatz, während sich der enttäuschte Ex-Weltmeister Max Verstappen (Niederlande/Red Bull) den achten Platz sicherte.

    Im Mittelpunkt stand jedoch Antonelli, der ab 2025 in der Formel 1 fährt und bei Mercedes die größtmöglichen Schritte vollzog: Er übernahm das Cockpit des Rekordweltmeisters Hamilton, der wie kein anderer für die Erfolge der Silberpfeile im letzten Jahrzehnt steht.

    Mercedes ist nach Veränderungen der Hauptfavorit auf den WM-Titel

    Dann war Antonelli 18 Jahre alt und dem Italiener gelang nicht alles. Doch Teamchef Toto Wolff blieb ihm treu und stärkte den jungen Mann stetig. „Das sieht man jetzt“, sagte Wolff stolz bei Sky: „Er fängt an, richtig zur Geltung zu kommen.“

    Bisher sah es so aus, als wäre Russell der schnellere Fahrer bei den Silberpfeilen und damit automatisch der Hauptfavorit für die Weltmeisterschaft. Denn Mercedes ist nach den neuen Regeln allen anderen Teams überlegen, das haben alle Testfahrten vor der Saison gezeigt. Jetzt kann Antonelli ein echter Konkurrent werden.

    Formel-1-Rennen im Nahen Osten wurden abgesagt

    Derzeit ist unklar, wie es in diesem turbulenten Jahr in der Formel 1 weitergeht. Nach dem Großen Preis von China geht es nach Japan (29. März), doch die nächsten Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) stehen vor großen Fragezeichen.

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    Sky und RTL/ntv haben bereits bekannt gegeben, dass beide Serien aufgrund des Iran-Krieges abgesetzt wurden. Die Sicherheit des riesigen F1-Zirkus ist nicht gewährleistet und Alternativpläne können so kurzfristig nicht umgesetzt werden. Noch keine Bestätigung – aber es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit. (sid/ea)

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