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Ein nächtlicher Auftritt in Gastin brachte den ÖSV-Athleten in diesem Jahr kein Glück

    Ein nächtlicher Auftritt in Gastin brachte den ÖSV-Athleten in diesem Jahr kein Glück

    Das war die Frage, die sich einige Snowboard-Fans im Vorfeld des Flutlichtspektakels in Bad Gastein gestellt haben dürften: Wird Sabine Payer nach ihrer Knöchelverletzung, die sie sich in der Schule zugezogen hat, rechtzeitig wieder fit sein? Kann es wirklich mithalten? Ja, obwohl fit wahrscheinlich das falsche Wort ist. „Am Anfang war er kaum zu übersehen, aber im Qualifying hat er gut mitgehalten. Und der kleine Dreher hat mich zum Glück nicht von der Strecke geworfen. Doch im Achtelfinale schied die 33-Jährige bei schwierigen Bedingungen gegen die spätere Siegerin Lucia Dalmaso (ITA) aus. „Es lief besser als erwartet, aber ich gehe trotzdem mit einem Lächeln nach Hause.“

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    Peyers Cousine Pia Schoffmann, die aktuelle Europacup-Spitzenreiterin, zeigte einmal mehr ihr großes Potenzial. Die 22-jährige dreifache Saisonsiegerin qualifizierte sich problemlos für den Parallelslalom, musste sich aber nach einer guten Leistung in Durchgang eins auch der starken Italienerin Alisa Cafont geschlagen geben.

    Olympiasieger Benjamin Karl, der Gastin in der vergangenen Saison überraschend verlassen hatte, weil er sich psychisch untauglich für den Wettkampf fühlte („Der Rennzyklus verursacht Depressionen, ich kämpfe mit Motivationsproblemen“), belegte als bester Österreicher den sechsten Platz. Der Sieg ging an Maurizio Bormolini (ITA).

    Die Lokalmatadoren Andreas Promager, Fabian Aubmann und Christoph Kerner schieden im Achtelfinale aus. Alex Payer erlitt einen kleinen Rückschlag, als er vor dem Ziel stürzte und beinahe in einer Leitplanke landete. „Es schmerzt ein wenig im Nacken, aber das ist kein Problem.“ Für Davos-Sieger Arvid Öner war es ein Tag zum Vergessen, der Steirer verpasste den Einzug ins Top-16-Finale. Die ÖSV-Männer hatten bereits einen rabenschwarzen Schultag erlebt, als es keine heimische Mannschaft ins Viertelfinale schaffte.

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    Jetzt ist es an der Zeit, aufzustehen und die Krone zu richten, denn die Raceboarder befinden sich in ihrer intensivsten Phase der Saison – der Kampf um die olympischen Startplätze für Livigno verschärft sich, insbesondere im Herrenteam. Am Mittwoch findet am Buchebenhang ein Team-Mixed-Wettbewerb statt, anschließend geht es weiter nach Bansko in Bulgarien (17./18. Januar), bevor das Team beim Paar-„Heim-Heim-Weltcup“ auf der Simonhöhe Station macht (23./24. Januar). Abgerundet wird das Programm am 31. Januar in Rogla.

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