...
Skip to content

Ein Porsche für den Eisenbahner? Vier Tore und viel Spannung im Spitzenligaspiel

    Ein Porsche für den Eisenbahner? Vier Tore und viel Spannung im Spitzenligaspiel

    Railwaymen-Torhüter Tom Müller glänzte in Aimsbüttel mit mehreren Paraden. Foto: IMAGO/Lobeca

    Ein Porsche für den Eisenbahner? Vier Tore und viel Spannung im Spitzenligaspiel

    90 Minuten ICE-Fußball ohne Sieger: Der Eimsbütteler TV und der ETSV Hamburg endeten 2:2 unentschieden (1:1). Die Eisenbahner hielten dem Ansturm der Aimsbütteler „Jungen Wilden“ stand, blieben an der Spitze der Oberliga und bleiben damit auf Kurs zur Aufstiegsrunde in der Regionalliga Nord.

    „Wir haben 2:2 verloren, aber es war das beste Ligaspiel der Saison“, fasste ETV-Trainer Kahn Schultz das rasante Geschehen zusammen: „Es war viel Qualität auf dem Platz, aber auch viel Qualität abgeliefert.“ Beim 3:1-Hinspielsieg von Eimsbüttel sah Schultz, wie das Haus der Jugend gegen das Haus des Geldes siegte – eine Anspielung auf den prominenten Bahn-Mitarbeiter, den er dieses Mal als „die teuerste Mannschaft der Liga aller Zeiten“ bezeichnete.

    Passend dazu brachte der 20-jährige Max Mbodze (32.) Aimsbüttel mit einem gut platzierten Kopfball nach Flanke von Juri Marksen in Führung. Zuvor musste Eisenbahn-Torwart Tom Müller einen Elfmeter von Bamo Karim parieren (16.). „Es war für uns in den ersten Minuten schwierig, in Schwung zu kommen“, gab ETSV-Trainer Jan-Philippe Rose zu.

    Schweigeminute für ETSV-Kapitän Hertner

    Sein Team bestritt am 6. Dezember sein letztes Ligaspiel und musste in der Winterpause den tragischen Unfalltod von Kapitän Sebastian Hertner verkraften, der vor dem Anpfiff in Aimsbüttel mit einer Schweigeminute geehrt wurde. Der ETV startete am Freitag mit einem 0:0-Unentschieden in der Süderelbe in das Fußballjahr 2026.

    Doch nun gab der Rückstand den Eisenbahnern Dampf: Louis Jahraus kam im Zweikampf mit Marksen im Strafraum zu Fall – ein Foulelfmeter, den Erolind Krasnici (39.) zum 1:1 verwandelte. Auch Torschütze Krasnichi brachte die nun deutlich energischeren Eisenbahner nach vorne. Sein 1:2 nach 49 Minuten war der dreißigste Saisontreffer des 25-Jährigen – der einzige Spitzenreiter der Liga!

    Auch gegen Marksen ist Müller machtlos

    Doch schon bald war ETV im besten Hin- und Her-Spiel wieder an der Reihe: Ion Pauli (60.) und Chatri Doegl (62.) scheiterten jeweils an starken Paraden von Müller. „Sie haben dem Torwart einen Porsche geschenkt“, spekuliert Schultz selbstgefällig über eine Sonderprämie für die Bahnunterstützung.

    Auch die Aussicht auf einen Rolls Royce würde gegen Marksens anschließenden Volleyschuss nichts nützen (63.). Ein Traumtor zum 2:2, das beide Teams dazu brachte, die Schlussphase ins Visier zu nehmen. Doch kein Glück: Der ehemalige Aimsbütteler Dominik Akyol (87.) schlug den Ball an seinem alten Arbeitsplatz an den Außenpfosten. Mbodje, der den ersten Treffer erzielte, vergab in der Nachspielzeit die letzte Chance für ETV.

    Sie könnten auch interessiert sein an: Trotz 8:0-Sieg: Der Trainer wird nach einer Pressekonferenz entlassen

    „Wir können stolz sein, dass wir nach dem kassierten Elfmeter und dem Rückstand fast gewonnen hätten“, schloss Schultz. Sein Kollege Rose sprach von einem „guten Start in die Rückrunde“: „Es war ein gutes Spiel für die Zuschauer. Und am Ende des Tages bleiben wir Tabellenführer und daran müssen wir in den nächsten Wochen anknüpfen.“

    Mit 48 Punkten liegen die Railwaymen immer noch einen Punkt vor ETV und haben zudem noch drei Spiele vor sich. Am Freitag reist der Spitzenreiter zum FC Süderelbe, Eimsbüttel empfängt dann Absteiger Teutonia 05 Ottensen.

    Source link

    SEE ALSO  „Sah etwas schlimmer aus“: HSV-Stürmer Poulsen entkommt der brandheißen Premier League