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Eiskreuz-Olympiade? „Es gibt wenige Spiele, die für das Publikum cooler sind.“

    Eiskreuz-Olympiade? „Es gibt wenige Spiele, die für das Publikum cooler sind.“

    Auch den besten Hobby-Eisläufern läuft es am Wochenende kalt den Rücken hinunter, wenn sie einen Blick auf den Eislaufplatz Winterleiten werfen. Beim Ice Cross World Cup stürzt sich die Weltelite erneut auf die Strecke – in einem Kampf Mann gegen Mann und Frau gegen Frau. „Wir haben 85 Starter in den Kategorien Junioren, Damen und Herren, das sind etwas mehr als im letzten Jahr“, sagt Organisator Marco Dalago, der zu den besten Athleten der Sportart zählte. Der 35-Jährige konzentriert sich nun auf die Ausrichtung der Weltmeisterschaft in der Steiermark und investiert dafür viel Zeit. „Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal die Zeiterfassung durchgeführt und dann 100 Stunden gearbeitet. Aber es gibt auch einige Helfer.“

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    Damit ist der Weg nach Winterleiten für den Weltcup frei. Ein langer Prozess, wie Dallago betont. „Es dauert lange, bis man tatsächlich mit dem Schlittschuhlaufen beginnen kann. Die Kurven, die wir von Hand machen müssen, macht die Eismaschine in der Eisbahn. Man versucht, jeden Wedel herauszuholen. Bei ein paar hundert Fahrten am Tag ist das nicht so einfach.“ Die Häufigkeit der Trainingsfahrten hat in den letzten Tagen enorm zugenommen. Zahlreiche Sportler und Nationalmannschaften sind bereits in der Steiermark, um sich optimal auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten.

    Olympia als Ziel?

    Darunter sind die Topstars der Szene, wie etwa der Vorjahressieger Michael Urban aus Tschechien. „Der Kurs liegt ihm und ich denke, dass er hier die meiste Zeit gewonnen hat. Unten muss man ein bisschen den Kopf drehen und Vollgas geben. Er ist in einer Klasse für sich“, sagt Dallago und gibt dem Landsmann ebenfalls eine Rose. Veronica Windisch hat die letzten sechs Winterleiten-Ausgaben gewonnen und ist erneut die überwältigende Favoritin bei den Damen. „Deshalb werden die Erwartungen entsprechend hoch sein“, sagt der Veranstalter.

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    Was in der Pause als Unterhaltung begann, ist mittlerweile zu einem kleinen Highlight des WM-Wochenendes geworden. „Letztes Jahr haben wir zwischen den Rennen einen Kinderlauf veranstaltet, der den Leuten sehr gut gefallen hat. Deshalb veranstalten wir dieses Jahr unseren eigenen Kinderlauf.“ Die Hoffnungen ruhen auch auf dem Nachwuchs. Kinder und Jugendliche strömen oft auf die Rennbahn, um diesen Sport auszuprobieren. Interessierte können auf der Website ice-cross.at einen Termin buchen und den actiongeladenen Sport erstmals kennenlernen. Nach einer kurzen Pause in den Corona-Jahren steige das Interesse nun stetig, erklärt Dallago, der auch Olympia als Fernziel nennt. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es im Fernsehen nur wenige Sportarten gibt, die cooler oder publikumsfreundlicher sind. Es ist ein so hohes Maß an Athletik und erfordert so viele verschiedene Facetten.“

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