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„Er wird fallen!“ Die Torschützen des FC Bayern streben nach einem 54-jährigen Bundesliga-Rekord

    „Er wird fallen!“ Die Torschützen des FC Bayern streben nach einem 54-jährigen Bundesliga-Rekord

    Torstimmung beim FC Bayern: Kimmich (M.), Gnabry (R.) und Olisset feiern gemeinsam. Foto: imago/Sven Simon

    „Er wird fallen!“ Die Torschützen des FC Bayern streben nach einem 54-jährigen Bundesliga-Rekord

    Vincent Kompany hat nach den Toren in den Jahren 94, 95, 96 und 97 in der Bundesliga seine Torjäger um Harry Kane und den „oft unterschätzten“ Serge Gnabry über Bord geworfen, mit dem festen Wunsch, sich den Nationalmannschaften anzuschließen. „Bitte, bitte, komm lebend zurück!“ Der in Deutschland seit langem verehrte Trainer ist nach einem bitteren Frühlingserlebnis in seinem ersten Jahr beim FC Bayern bestrebt, das letzte Triple mit möglichst voller Mannschaft anzugehen.

    Nach den bevorstehenden Länderspielen wird es für den deutschen Rekordmeister richtig ernst: Dann geht es nicht nur um die letzten Punkte für den lange geplanten 35. Meistertitel, der mit der programmierten Bilanz von mehr als 101 Toren historischen Glanz haben dürfte.

    Anfang April steht das Riesenspiel mit Real Madrid in der Champions League an, das bereits alles in den Schatten stellt. Auch nach dem lockeren 4:0-Sieg gegen Union Berlin war der europäische Klassiker ein allgegenwärtiges Thema. „Die Vorfreude ist riesig“, sagte Joshua Kimmich, der seine elfte Saison in München absolviert. „Seit ich dort bin, haben wir viele Spiele gegen Real gehabt. Sie haben uns jedes Mal rausgeschmissen. Wir hatten oft Pech. Es wird Zeit! Wir sind gut drauf“, sagte der DFB-Kapitän.

    Bayern-Offensive glänzt: Gnabry punktet, Draisaitl zu Gast in der Allianz Arena

    Vor allem im Vorwärtsgang. „Dass wir bereits 97 Tore geschossen haben, ist wirklich erstaunlich. Das hätte ich nicht erwartet. Es zeigt einfach, wie gut unser Angriff ist“, sagte Gnabry. Gegen die Ironmen punktete die Nationalmannschaft doppelt, worüber sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann vor den WM-Kontrollen gegen die Schweiz und Ghana freuen wird. Kimich lobte seinen Freund: „Serge? Verrückt! Hervorragend! Zum Glück haben wir es verlängert.“


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    Gnabry posiert am Samstagabend lächelnd für ein Foto mit Leon Draisaitl in der Allianz Arena. Auch Kimmich, Leon Goretzka und Kane, der gegen Union sein 31. Saisontor erzielte, waren im Gespräch mit dem Eishockeystar der Edmonton Oilers zu sehen. NHL-Profi Draisaitl ist wegen einer Verletzung in München und wurde von den Bayern-Stars gesperrt.

    Der 101-Tore-Rekord von Gerd Müller und Co. gerät ins Wanken

    101 Tore – das ist die bis heute bestehende Bilanz der Bayern-Legenden um den „Bomber“ Gerd Müller und den heutigen Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß in der Saison 1971/72, also vor 54 Jahren. „Er wird untergehen“, sagte Sportdirektor Christoph Freund und machte damit eine ziemlich kühne Prognose. „Wenn wir es danach brechen, werden wir sehen, wie weit wir es steigern können“, kündigte Gnabry an.

    „Es ist verrückt, dass wir so früh 97 Jahre alt sind. Wir werden weiterhin unser Bestes geben“, sagte Kimmich. Was sind die Gründe für die Superquote? „Wir können in jeder Spielphase Tore schießen. Wir können kontern, wir können Bälle platzieren, wir können den Ball besitzen, wir können schnell angreifen. Wir haben viele Möglichkeiten, Tore zu schießen“, antwortete Kimmich.
    Der Rekord könnte sogar schon beim 27. Spiel fallen, wie Union-Kapitän Christoph Trimmel unumwunden zugab. „Wenn man Pech hat, liegt man 0:8 hinten. Das kann auch passieren.“ 1:0-Torschütze Olise und Jungstar Lennart Karl trafen den Pfosten. Und ausnahmsweise verpasste Kane auch die eine oder andere große Chance.

    Für Kompany und seine Bayern-Stars ist die Fußballwelt derzeit rosig. „Wir sind da, wo wir sein müssen und wollen“, sagte der Trainer. Und das soll auch so bleiben, nachdem Leistungsträger wie Alphonso Davies und Dayot Upamecano im März 2025 mit schweren Verletzungen von ihren Nationalmannschaften nach Hause zurückkehrten.

    Pavlovic im DFB-Kader? „Man muss vorsichtig sein“

    Deshalb machten Kompany und Freund am Samstagabend auch keinen Hehl aus ihrer Sorge um Aleksandar Pavlovic, der gegen Union wegen Oberschenkelproblemen fehlte und besser auf die Reise für den DFB verzichtet hätte, hieß es. „Man muss aufpassen“, mahnte Sportdirektor Freund. Der DFB wünschte sich „einen fitten Pavlovic für die WM – und das haben wir auch schon seit zwei Monaten“, erklärte Kompany. Aktuelle Länderspiele sind lediglich „Freundschaftsspiele“.

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    Kompany wird immer noch vom Viertelfinal-Albtraum von 2025 heimgesucht, als er gegen Inter Mailand fast die gesamte Elf verpasste. „Ein wichtiges Detail ist, dass wir im ersten Spiel neun Verletzte hatten“, erinnerte er sich. Er zählte die Namen der Reihe nach auf, angefangen bei Manuel Neuer über Jamal Musiala, Davies, Upamecano und Kingsley Coman bis hin zu Aleksandar Pavlovic. „Fußball ist auch die Qualität, Spieler zur Verfügung zu haben“, sagte Kompany mit Nachdruck. (dpa/dj)

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