Reha-Trainer Sebastian Capel (links) und Cheftrainer Merlin Polzin (m.) im Gespräch mit Nicolas Capaldo. Foto: WITTERS
Erneut bestätigter Ausfall: So bekämpft der HSV den Leistungsverlust
Es war nicht genug Zeit. Wenn der HSV am Samstag (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) im nächsten Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund spielt, wird Nicolas Capaldo erneut auf dem Platz fehlen. Der Argentinier hat weiterhin Probleme mit seiner Bauchmuskulatur. Das Problem: Der Vizekapitän ist eigentlich nicht ersetzbar. Nun sollen andere Qualitäten dem BVB zum Überleben verhelfen. Das macht die Aufgabe für den HSV sicherlich nicht einfacher.
Capaldo zog sich die Verletzung bei der 1:2-Niederlage gegen Leipzig am 1. März zu. Er musste bereits nach 20 Minuten ausgewechselt werden. Auch bei den folgenden Einsätzen gegen Leverkusen, in Wolfsburg und gegen Köln kam er nicht zum Einsatz. Hamburg hat aus diesen vier Spielen mindestens vier Punkte geholt. Allerdings konnten die Darbietungen nur bedingt überzeugen.
HSV-Verteidiger Omari soll Capaldo in Dortmund ersetzen
„Bei Cappi ist es sicherlich seine Energie, vielleicht auch seine Unberechenbarkeit, denn aus der Dynamik, die er an den Tag legt, kann viel entstehen“, sagte HSV-Trainer Merlin Polzin, der betonte, dass ein vielseitiger Spieler mit seinem Stil „natürlich fehlt.“ Die Hamburger haben keinen mit Capaldo vergleichbaren Spieler im Kader. Der brandheiße Omari dürfte für das Spiel gegen Dortmund am Samstag erneut den Platz auf der rechten Seite in der Dreierkette erhalten.
„Die anderen Jungs haben unterschiedliche Kernkompetenzen und Stärken und nutzen sie zum Vorteil des Teams. Es könnte etwas anders aussehen“, sagt Polzin. Omaris Passspiel ist eine seiner Stärken. Im Idealfall sollte dies dem HSV-Trainer genauso wichtig sein wie Capaldos Energie und Dynamik.
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„Es geht nicht darum, dass eine Person das leistet, was die andere auszeichnet, sondern darum, die Stärken des Einzelnen auf das Feld zu bringen“, sagte Polzin. „Das wollen wir am Wochenende wiederholen. Ob uns das gelingt, hängt immer ein bisschen von der Qualität des Gegners ab.“
