Vincent Kompany konzentriert sich auf das Spiel der Bayern gegen Frankfurt. Foto: IMAGO/ Mladen Lackovic
„Es wurde zu gefährlich“: Schneechaos stört Training des FC Bayern
Bayern-Trainer Vincent Kompany „hat das beste Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund seit einer Woche noch nicht im Kopf. Ich konzentriere mich nur auf dieses Spiel in Frankfurt. Zunächst einmal ist es sehr wichtig, gegen Frankfurt zu gewinnen. Es gibt zu diesem Zeitpunkt keine Hierarchie der Spiele. Sie sind für mich gleichermaßen wichtig“, betonte Kompany vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Allerdings lief im Training nicht alles reibungslos.
Dortmund liegt derzeit sechs Punkte hinter den Bayern und trifft am Samstagabend auf RB Leipzig. „Mal sehen, was dieses Wochenende passiert. Auch Dortmund muss dieses Wochenende gewinnen. Da können wir nicht mehr zuschauen, das werden wir auch nicht tun“, fügte Kompany hinzu. Allein ab nächster Woche „können wir alle gemeinsam das Clásico-Feeling genießen.“
Drei bevorstehende gelbe Stopps bereiten Kompany keine Sorgen
Beim FC Bayern haben Jonathan Tach, Joshua Kimmich und Leon Gorecka vier gelbe Karten. Es gibt bereits Spekulationen darüber, dass Kompany die Spieler mit Blick auf das Spiel gegen Dortmund am 28. Februar nicht einsetzen wird. Er kenne „die Situation mit den Gelbstrafen“, sagte der Bayern-Trainer: „Aber ob es eine Gelbsperre, eine Verletzung oder was auch immer ist: Man kann nicht alles planen. Gelbsperren sind für mich kein großes Problem. Wir müssen schlau sein, aber wir dürfen nicht zu schlau sein.“
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Kompany ist auch erleichtert, dass Frankfurt mit Albert Riera einen neuen Trainer hat. „Viele Probleme wurden in den letzten Monaten bereits gelöst. Wir haben viele Möglichkeiten, flexibel zu sein, wenn wir es brauchen. Wichtig ist, dass die Spieler gute Leistungen erbringen.“
Der Winter brachte den Trainingsrhythmus der Bayern durcheinander
Aufgrund des Wintereinbruchs in München laufe die Vorbereitung auf das Spiel allerdings nicht nach Plan, verriet Kompany. Das Training am Donnerstag wurde abgebrochen, „einfach weil es zu gefährlich war. Aber dann sind wir noch laufen gegangen.“
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Gegen die Eintracht wird der junge Jonas Urbig erneut den verletzten Kapitän Manuel Neuer im Tor ersetzen. Sie hätten „von Anfang an Selbstvertrauen gezeigt. Wir sind ruhig geblieben“, sagte Kompany in Richtung Urbig. Und diese Zuversicht werde der FC Bayern „in jedem Fall“ behalten. (sid/ea)
