Formel-1-Star Max Verstappen ist immer noch unzufrieden mit seinem Red-Bull-Auto. Foto: IMAGO/Gregoire Truchet
Formel-1-Star Verstappen rechnet rücksichtslos ab – Vater schürt Rücktrittsgerüchte
Max Verstappen war erneut bedient. Der Niederländer beklagte sich im Qualifying zum Großen Preis von Japan (Sonntag, 7 Uhr MESZ/Sky) darüber, dass sein Red Bull „unkontrollierbar“ sei. In Suzuka, wo er bereits am Donnerstag durch den Rauswurf von Journalisten während seiner Medientour am Streckenrand negativ aufgefallen war, setzte sich sein sportlich desaströses Jahr mit einem elften Startplatz fort.
Und so nahm der viermalige Weltmeister gnadenlose Rache an seinem Auto. „Es ist wirklich schwierig und unvorhersehbar“, sagte Verstappen, der vor allem in den Kurven große Probleme hatte: „Wir dachten, wir hätten das im dritten Training ein wenig behoben.“ Aber als er der Zeit nachjagte, erreichte er „erneut einen Punkt“, an dem das Auto „unkontrollierbar wurde“.
Verstappen ist mit den neuen Regeln der Formel 1 unzufrieden
Verstappen hat einfach keinen Spaß an der neuen Formel 1. Auf der Traditionsstrecke, auf der er die letzten vier Rennen gewonnen hat, startete der frühere Seriensieger sogar hinter seinem Teamkollegen Issac Hajjar, der im Qualifying Achter wurde. Jetzt macht sich sogar Papa Sorgen.
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„Diese Autos zu fahren ist keine Herausforderung für ihn. Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass Max seine Motivation verlieren könnte“, sagte Jos Verstappen dem niederländischen Telegraaf vor dem Qualifying: „Früher dachte er, dass das Fahren eines F1-Autos das Beste sei, was es gibt. Aber jetzt sehe ich die Zukunft ziemlich düster. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass das nicht der Fall ist, aber wenn ich seine Zukunft betrachte, sehe ich es tatsächlich als Problem.“
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Die neuen Hybridmotoren mit ihrem hohen Elektroanteil gefallen Sohn Max überhaupt nicht; Ihm zufolge seien sie ein „Witz“. „Als Fahrer muss man für seinen Mut und sein Können belohnt werden“, sagte Jos Verstappen: „Aber wenn man eine Kurve so schnell nimmt, wie man kann, ist man am Ende eine Runde lang langsamer. Das nimmt dem Ganzen das Renngefühl.“ (sid/vb)
