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FPÖ stärker als ÖVP und SPÖ zusammen

    FPÖ stärker als ÖVP und SPÖ zusammen

    Schaut man sich die Umfragen an, fällt das Ergebnis der Drei-Parteien-Koalition zum Jahresende eher desaströs aus. Im APA-Wahltrend, der Umfragen der letzten fünf Wochen berücksichtigt und nach aktuellen Zeitpunkten gewichtet, erreichen die ehemaligen Spitzenparteien ÖVP und SPÖ mit 18,9 bzw. 18 Prozent nicht einmal den Zustimmungswert der FPÖ. Die Regierung konnte ihren Vorsprung seit ihrer Machtübernahme ausbauen. Bisher scheint die Beteiligung der Regierung nicht nur NEOS geschadet zu haben.

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    Genau 300 Tage sind seit der Vereidigung der schwarz-rot-rosa Regierung am Sonntag vergangen. Vielleicht wegen des sofort eingeleiteten notwendigen Konsolidierungskurses zeigten Umfragen unter den Regierungsparteien zunächst wenig Lob oder Anzeichen von Optimismus. Nach einer anfänglichen Stabilisierung auf niedrigem Niveau durch ÖVP und SPÖ befinden sich die Parteien von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Vizekanzler Andreas Bebler (SPÖ) seit dem Sommer im Wahlkampf.

    Die Kanzlerpartei befindet sich Mitte Januar fast auf ihrem Tiefpunkt

    Mit 18,9 Prozent liegt die Kanzlerpartei im aktuellen APA-Umfragetrend ähnlich niedrig, wie sie bereits Mitte Januar auf ihrem bisherigen Tiefpunkt lag – nach dem Kurswechsel der Partei und dem Beginn zuvor ausgeschlossener Koalitionsgespräche mit FPÖ-Chef Herbert Kickel. Seit fast einem Monat rutscht die Volkspartei – vielleicht auch aufgrund der Unruhen in der Wirtschaftskammer – unter die 20-Prozent-Marke und liegt damit weit von den 26,3 Prozent entfernt, die die Partei bei den Nationalratswahlen im September 2024 erreicht hatte.

    Auch die SPÖ, die bei der letzten Wahl erstmals auf den dritten Platz abrutschte und mit 21,1 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten erzielte, kann von einer Regierungsbeteiligung nicht profitieren. Die Partei von Vizekanzler Babler liegt seit September konstant unter 20 Prozent. Anders sieht es beim kleinsten Koalitionspartner NEOS aus, der relativ stabil bei 9,6 Prozent liegt und damit leicht über dem Ergebnis der Nationalratswahlen (9,1) liegt.

    Die FPÖ liegt seit drei Jahren stabil auf Platz eins

    Hauptnutznießer der wirtschaftlichen und innenpolitischen Situation ist die Freiheitliche Partei, die in den letzten drei Jahren in allen Umfragen an der Spitze lag. Seit der Nationalratswahl im vergangenen Jahr, als die FPÖ mit 28,8 Prozent erstmals den ersten Platz bei der Nationalratswahl belegte, geht es aufwärts. Die Oppositionspartei kommt nun auf 37,4 Prozent.

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    Den Grünen ist es in den letzten Wochen gelungen, in der Oppositionsrolle wieder Fuß zu fassen. Seit September liegt die Echo-Partei wieder vor NEOS und liegt relativ stabil über der 10-Prozent-Marke (aktuell: 10,9), ist aber weit von den Höchstständen vor einigen Jahren entfernt.

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