Eine Münchner Zeitung berichtete gerade tzPaul Waner entschied sich für Österreich, dann kam die Absage. Was ist nun wahr? Die in Vorarlberg geborene Fußball-Hoffnung hat es in der deutschen Jugend geschafft, wird aber auch für A spielberechtigt sein. Einer, der Begehrlichkeiten weckt – Affenmenschen. Der 20-Jährige übt sein Handwerk derzeit beim PSV Eindhoven aus. Es kommt also zum Einsatz, weil sich das einstige Wundergerät noch nicht so richtig durchgesetzt hat. Sein Marktwert ist stabil, der DFB hat mit Musiala, Wirtz, Karl und Pavlovic einen solchen Starcluster, dass man „Die Wanne ist voll“ singen wird. Auch im Mittelfeld mangelt es Österreich nicht, aber Wenner könnte unter Rangnik noch zur Weltmeisterschaft fahren. Aber in diesem Moment fragst du dich: Erbrechen sich die Leute in München? tz Verbotene Substanzen, um einem solchen Bericht aus der Hand zu gehen? Oder kam die ganze Sache unerwartet mit der Hilfe von jemandem?
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Wirkliches Glück hatte Österreich mit eingebürgerten Sportlern noch nie. 1988 hätte es fast einen Olympiasieger im Boxen gegeben, doch Biko Botowamungu fiel früh aus. Fußballer Moritz Bauer kam nie richtig durch, auch von Denis Teschauer, Hovig Grigorjan oder Jessica Zlatilova hörte man nie wieder etwas. Die Einbürgerungen von Stephen Hoffman, Ashley Barnes und Jonathan Soriano funktionierten überhaupt nicht. Mark Giradelli, Mateo Kovacic, der weh tat, und sogar Andreas Goldberger fehlten kurzzeitig.
Wir haben Bernd Krauss oder Ivo Vastic. Ding Yi und Mikhail Botvinov. Lange Zeit war es im Osten üblich, talentierte Handballspielerinnen einzubürgern. Peter Northugue wollte auch für uns starten, wollte aber nicht. Plötzlich gibt es einen finnischen Eishockey-Torwart, Atte Tolvainen, eine russische Tennisspielerin, Anastasia Potapova, und einen amerikanischen Marathonläufer, Aaron Gruen. Auch Henrik Kristofferson soll darüber nachdenken, künftig für den ÖSV zu fahren. Können Sie sich mit ihnen identifizieren? Ja, wenn sie keine quadratischen Knödel machen, kein Okkatzlschwof aussprechen können, keine ordentliche Marmelade in Donuts geben und nicht ins Steuerparadies fliehen.
Vielleicht sollten wir den Sportlern die Wahl lassen, für welches Land sie antreten möchten? Eine tolle Idee, denn dann müssen Nationen versuchen, sich offen und sympathisch zu präsentieren – demokratisch, aufgeklärt, klimabewusst, sozial gerecht. Die Tatsache, dass die meisten Menschen sich immer noch für die reichen Öl-Scheich-Länder entscheiden würden, ist eine andere Geschichte.
Für Wenner muss man hoffen, dass Wennenmacher zu Beckenbauer wird, dass er beim PSV gewinnt und dann für die richtigen Leute spielt – nicht bei Van-Eckel. Wanners macht Paul einfach kaputt.
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