Während Heidenheim mit 14 Punkten bereits auf dem letzten Platz liegt, kämpfen Wolfsburg, St. Pauli, Werder Bremen, Köln, Mainz und Mönchengladbach noch um den Klassenerhalt. Erste Entscheidungen könnten heute fallen, wenn Köln gegen Mönchengladbach und Wolfsburg (beide 15:30 Uhr) gegen Bremen antritt. Viele ÖFB-Spieler sind im Abstiegskampf verwickelt.
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Wolfsburg steht unter Druck
Der VfL Wolfsburg ist seit neun Bundesligaspielen sieglos und hat damit die schlechtesten Chancen auf den Klassenerhalt. Die Niedersachsen vollzogen jüngst den zweiten Trainerwechsel der laufenden Saison und holten Dieter Hacking zurück zur Autostad. In der 27. Runde empfängt Wolfsburg nun Werder Bremen, das mit 25 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz liegt. Vielen VfL-Anhängern geht nun die Geduld aus. „Wenn wir als Einheit auf dem Platz agieren, bin ich mir sicher, dass die Mannschaft mithalten wird“, betonte Hacking im Vorfeld der Partie. Ein Heimsieg für die „Wolves“ ist fast schon Pflicht. ÖFB-Legionär Patrik Wimmer feierte letzte Woche sein Comeback im Wolfsburger Trikot, nachdem er sich beim 1:1 in Hoffenheim einen Muskelfaserriss zugezogen hatte.
Auch Gegner Werder Bremen braucht dringend Punkte. Nach zwei Siegen in Folge mussten die Norddeutschen eine überraschende 0:2-Heimniederlage gegen Mainz hinnehmen. Bremens Trainer Daniel Theon verglich die Schlussphase der Saison mit einem Boxkampf. „Es ist wieder nur eine Runde. Ob wir in der Bundesliga bleiben, wird sich nicht am Wochenende entscheiden. Deshalb sehe ich es im Gesamtkontext wieder als Runde und nicht als Finale“, sagte Theon. Die Österreicher Marko Friedl, Marko Grull, Romano Schmidt und der verletzte Maximilian Wobber kämpfen um den Abstieg.
Auf die Unterstützung der Fans kann Bremen jedenfalls zählen. Die Tickets für die Gästebereiche sind ausverkauft. In einer Polizeimitteilung verbot Wolfsburg Bremer Fans den Zutritt zur Neutraltribüne, die keine Eintrittskarten für den Auswärtsbereich hatten.
Köln kämpft mit einem Negativlauf
Im Rheinderby musste Köln schließlich sechs sieglose Spiele abliefern. Auch für Köln stehen mehrere „Finals“ auf dem Programm. Die Kölner von Florian Kainz liegen drei Punkte hinter Mönchengladbach und treffen nach der Länderspielpause auf die direkten Konkurrenten Bremen und St. Pauli. FC-Trainer Lukas Kwasniok rechnet bereits und braucht einen sofortigen Sieg. Im Falle eines Derby-Sieges ziehen die Kölner punktgleich mit dem Rivalen aus Mönchengladbach gleich.
Tabellenletzter Heidenheim empfängt heute um 15:30 Uhr auch Leverkusen. Die weiteren Abstiegskandidaten Mainz und St. Pauli spielen am Sonntag zu Hause gegen Frankfurt bzw. Freiburg.
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