...
Skip to content

Handball-EM: Live ab 18 Uhr: Österreich gegen Spanien

    Handball-EM: Live ab 18 Uhr: Österreich gegen Spanien

    Schon vor dem letzten Auftritt in der Eröffnungsrunde der Handball-Europameisterschaft in Dänemark/Schweden/Norwegen ist der Traum vom Aufstieg für Österreichs Männer ausgeträumt. Am Samstag mussten sich Mykola Bilic und Co. nach einer rabenschwarzen ersten Halbzeit 25:30 (12:19) vor Schluss dem mehrmaligen Finalsieger Spanien geschlagen geben. Während die Iberer ihr Ticket für die Hauptrunde buchten, sind die Chancen Österreichs, in Herning unter die ersten beiden der Gruppe A zu kommen, deutlich geschrumpft.

    Hinterlassen Sie eine Anzeige

    Schließlich trifft die Mannschaft von Neo-Trainer Iker Romero, die noch auf den ersten Sieg wartet, am Montag (18 Uhr/live ORF eins) auf Serbien. Das Balkan-Team feierte im zweiten Gruppenspiel gegen Deutschland überraschend einen 30:27 (13:17)-Sieg. Dies gibt Österreich noch eine kleine Chance auf ein Weiterkommen. Das heißt, wenn man mit +4 Toren gegen die Serben gewinnt und gleichzeitig Deutschland gegen Spanien verliert.

    Knapp zwei Jahre nach dem historischen 33:33 gegen Spanien, das Österreichs Aufstieg in die Hauptrunde und das Ausscheiden der Iberer besiegelte, war es ein schwieriger Start für die Rot-Weiß-Roten. Anfangs in der Offensive schwach und in der Defensive wenig zugänglich, musste man in der zehnten Minute erstmals einen Drei-Tore-Rückstand hinnehmen (4:7). Der Angriff verbesserte sich dank Lukas Hutesek, der unermüdlich arbeitete, aber hinten hielten sie den Gegner weiterhin im Zaum.

    Defensive Null in der ersten Halbzeit

    Beim knappen 27:30 gegen Deutschland war die Abwehr das Prunkstück, doch nun konnten sich weder Konstantin Mostl noch Leon Bergman absetzen – nicht zuletzt wegen so vieler Freiwürfe. Vorne war der starke Torhüter Sergei Hernandez häufig der Gegenspieler, der einen Konter verfehlte und einen Siebenmeter-Strafstoß verhängte. Unter diesen Umständen kann die Tatsache, dass minus drei bis zur 19. Minute anhielt, dennoch als Erfolg gewertet werden.

    SEE ALSO  HSV überrascht mit Ticketpreisen! Großer Zustrom von Fans für die nächsten Heimspiele

    Doch dann ging es schnell. Spanien führte mit 13:10 bis 17:10 (26.) und zwang Österreich schließlich mit sieben Toren Rückstand in Rückstand, den größten Halbzeitrückstand in einem Wettbewerbsspiel seit Januar 2014. Damals war es auch bei der Europameisterschaft auf Herning Island (9:17). Zumindest der Neustart kann offen konfiguriert werden. Mit einem 3:1-Lauf stand es 15:20 (35.) und ging mit einem Vorsprung von 19:24 in die Schlussviertelstunde.

    Möstl wäre im Finish fast zum Faktor geworden

    Es war ein kurzes Hoch für Mostal, der – plötzlich wie er selbst – mit mehreren Paraden den 20:24-Endstand der Austria ermöglichte (44.). Auch rund zweieinhalb Minuten vor Schluss war das Unentschieden bei 25:29 nötig und der Vorsprung schien zumindest noch in greifbarer Nähe. Die Chancen waren noch da, aber sie wurden nicht mehr genutzt. „Das ist natürlich sehr enttäuschend. Die Spanier waren uns in allem einen Schritt voraus und deutlich besser. Wir wollten genauso aggressiv sein wie gegen Deutschland, aber das ist uns wahrscheinlich nicht gelungen“, sagte Flügelspieler Sebastian Frimmel. Kapitän Bilic stimmte zu: „Wenn man ganz ehrlich ist, muss man einfach sagen, dass die Spanier uns einen Schritt voraus waren. Sie haben jeden unserer Fehler ständig ausgenutzt.“

    Biegen Sie den ÖHB-Spieler

    Kreisläufer und ÖHB-Torschützenkönig Tobias Wagner (6 Tore) beklagte, dass gegen Deutschland nicht jeder Mann sein höchstes Niveau gezeigt habe. „Wir müssen aus jedem Spieler das Beste herausholen. Eine kompakte Mannschaft, in der jeder 100 Prozent seiner Leistung gibt, leider gab es zwei Spiele, in denen das nicht passiert ist.“

    Vor allem in der ersten Spielhälfte war Goalie Mostel schlecht bedient. „Wir und vor allem ich müssen uns behaupten, das reicht nicht. Ich habe mir das nicht ganz vorgestellt, wir haben immer aus irgendeinem Grund Torwart, Abwehr, Angriff. Irgendetwas passt für kurze Zeit nicht, es tut höllisch weh“, sagte Mostel. Auch Hutesek war enttäuscht: „Die Gruppe war extrem schwer, leider hat es dieses Mal nicht gereicht, es tut sehr weh. Wir hatten einfach keinen Top-Tag, kein Top-Spiel.“

    SEE ALSO  Handelskammer: Maher sprüht vor Reue: „Ich habe auch Fehler gemacht“

    Gegen Serbien muss man sich wieder zusammenreißen. „Ich muss mein Bestes geben, um sicherzustellen, dass die Jungs ihre ganze Energie und ihren Optimismus zurückgewinnen“, sagte Romero nach der Niederlage gegen seine Landsleute. „Was die Jungs nicht mehr brauchen, sind meine Zweifel, meine Kritik, meine Beschwerde.“

    Hinterlassen Sie eine Anzeige

    Source link