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Handball-Europameisterschaft jetzt live: Österreich gegen Deutschland

    Handball-Europameisterschaft jetzt live: Österreich gegen Deutschland

    Schon nach der Auslosung war klar, dass es für Österreichs Handballer bei dieser Europameisterschaft alles andere als einfach werden würde. Für die Mannschaft von Trainer Iker Romero wurden Deutschland, Spanien und Serbien zugelost – von der fantastischen Gruppe A haben wir schon oft gehört. Und nach dem ersten Auftritt der ÖHB-Auswahl steht fest: Für den Einzug in die Hauptrunde bedarf es eines kleinen Wunders. Denn das Team um Kapitän Mykola Bilic verlor das Auftaktspiel gegen Deutschland mit 27:30 (8:12).

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    Bis zur 21. Minute hielt Österreich das Spiel völlig offen, dann stand es 7:8. Doch dann beschleunigten die Deutschen das Tempo und gingen mit 11:7 in Führung. Insbesondere Johannes Golla, Lukas Zerbe und Miro Schleroff bereiteten Österreichs Abwehr in der ersten Halbzeit große Probleme, wobei sich die rot-weiß-rote Offensive immer wieder gegen Deutschlands Star-Torwart Andreas Wolff durchsetzte, der im Vorfeld seiner Offensivaussagen für zusätzliche Brisanz sorgte.

    Eine arbeitsreiche Schlussphase

    Das Bild in Herning änderte sich nach der Pause kaum. Die Austria versuchte alles, hielt den Rückstand stets in Grenzen und erzielte wenige Minuten vor Schluss zwei Tore. Doch in einer besonders arbeitsreichen Schlussphase unterliefen dem ÖHB-Team einige unnötige Fehler – am Ende hatte der große Favorit die Oberhand.

    Ein Wiener wird das Spiel wohl in positiver Erinnerung haben: Jakob Nigg. Der 22-Jährige, der ab der Saison 2025/26 beim TBV Stuttgart seinen Unterhalt verdient, zeigte, wie viel Potenzial in ihm steckt: Gleich sieben Tore erzielte der 1,84 Meter große Rechtsaußen. Lediglich Sebastian Tremmel gelang zwei weitere. „Es fühlt sich wirklich schlimm an, dass wir verloren haben. Am Ende haben die kleinen Dinge gefehlt. Wir haben bis zum Schluss an unsere Chancen geglaubt und das zeigt, was für uns möglich ist“, fasste Nigan zusammen.

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    Wagner war unzufrieden

    Tobias Wagner äußerte sich besonders hart zu sich selbst: „Ich habe heute nicht mein bestes Spiel gemacht, das tut mir für die Mannschaft leid. Die Mannschaft hat alles gegeben, unsere Abwehr und unser Torwart waren unglaublich. Jetzt warten zwei Endspiele auf uns.“

    Teamchef Romero war stolz: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wenn man solche Topteams schlagen will, muss alles stimmen.“

    Am Samstag wartet Spanien

    Viel Zeit, die Niederlage zu verarbeiten, bleibt der ÖHB-Auswahl nicht. Das Duell mit Spanien findet am Samstag (18 Uhr) statt. Die Iberer hatten in ihrem Auftakt mehr Mühe als erwartet: Serbien wurde mit 29:27 in die Knie gezwungen.

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