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Handelskammer: Maher sprüht vor Reue: „Ich habe auch Fehler gemacht“

    Handelskammer: Maher sprüht vor Reue: „Ich habe auch Fehler gemacht“

    In der Debatte um die Gehälter der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) versucht Präsident Harald Mahrer in Interviews mit verschiedenen Medien neuerdings, den Schaden zu begrenzen. Im Ö1-„Mittagsjournal“ erklärte er, er verstehe die Kritik, vor allem weil Fehler gemacht worden seien – auch von ihm persönlich. Er bestreitet die Tatsache, dass er bezüglich der Gehaltserhöhung um 4,2 Prozent wissentlich gelogen hat. Er war nur sehr unsicher, wollte aber keineswegs „täuschen“, wie er behauptete.

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    Den größten Fehler sieht Mahrer in der Kommunikation – und zumindest teilweise in der Fehleinschätzung der Gesamtlage – Stichworte: anhaltende Rezession, massive Sparprogramme und KV-Erhöhungen, die teilweise unter der Inflation liegen. Der WKO-Präsident bestreitet, dass Kanzler und ÖVP-Vorsitzender Christian Stocker ihn vom Krankenbett aus zu einer Kehrtwende gedrängt habe. Allerdings kam es zu hitzigen internen Diskussionen mit den neun Regionalpräsidenten der Handelskammer.

    Im Jahr 2026 erfolgt keine Anpassung, für 2025 ist jedoch eine Erhöhung fällig

    Was die Gehaltserhöhungen für WKO-Beschäftigte angeht, beträgt die Steigerung ab dem zweiten Halbjahr 2026 4,2 Prozent. Nun soll geprüft werden, ob das Berechnungsmodell auf Dauer erhalten bleibt, das in anderen Bereichen eine KV-Erhöhung mit einem Jahr Verspätung ausweist. Er plädierte auch für teilweise starke Erhöhungen für Spitzenbeamte in den Ländern – etwa 55 Prozent in der Steiermark, sogar 60 Prozent in Tirol, aber keine Erhöhung in Kärnten. Dies wird beibehalten, die Erhöhungen sollen jedoch im Jahr 2026 grundsätzlich auslaufen.

    Sein persönliches Gehalt – insgesamt 28.500 Euro 12-mal im Jahr aus den drei Funktionen Generalrat der WKO, ÖVP-Wirtschaftsverband und Nationalbank – ist viel Geld, aber im Vergleich zu vergleichbaren Funktionen angemessen. Damit liege Mahrer über der gesetzlichen Höchstgrenze für Amtsträger, was für ihn jedoch nicht gelte, stimmt er unter Berufung auf juristische Gutachten zu. Allerdings kündigte der Rechnungshof eine diesbezügliche Prüfung für Anfang 2026 an.

    Mahrer lehnte den Rücktritt ab

    Er lehnte Forderungen von FPÖ, Grünen und Neos ab, die Beiträge der Unternehmen zur WKO zu reduzieren – auch im Sinne einer Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft. Österreich verlangt eine starke gesellschaftliche Teilhabe, einschließlich einer Pflichtmitgliedschaft. An der Unterstützung seiner eigenen Partei, der ÖVP, hegt er keine Zweifel. Er lehnte den Rücktritt ab.

    Agenda Austria sieht WK-Mitarbeiter als Spitzenverdiener

    Die wirtschaftsliberale Agenda Österreich hat nun einen Einkommensvergleich erstellt, der WKO-Angestellte mit der Arbeiterkammer, Beamten, Angestellten und Arbeitern vergleicht. Es kommt zu dem Ergebnis, dass die Beschäftigten der beiden Pflichtmitgliedschaftspartner am besten abschneiden.

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