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„Holt alle da raus! Das ist keine Trainingseinheit“: Wie bedroht ist Zverev in Mexiko?

    „Holt alle da raus! Das ist keine Trainingseinheit“: Wie bedroht ist Zverev in Mexiko?

    Alexander Zverev vor einem Jahr beim Turnier in Acapulco Foto: picture Alliance / Nachrichtenagentur Xinhua

    „Holt alle da raus! Das ist keine Trainingseinheit“: Wie bedroht ist Zverev in Mexiko?

    Von Sicherheitsbedenken gab es kein Wort, als Alexander Zverev am Wochenende gut gelaunt mit seinem Dackel Mishka durch die Anlage in Acapulco spazierte. „Ich bin gerne hier, ich mag die Menschen, die Umgebung und die Atmosphäre“, schwärmte der gebürtige Hamburger vor Beginn des ATP-Turniers. Fast eine ganze Woche brauchte Zverev, um sich an der Pazifikküste zu erholen und sich auf die bevorstehenden Matches vorzubereiten – doch seitdem ziehen dunkle Wolken über seinem geliebten Turnier auf.

    Vor allem droht die Absage der Veranstaltung in Mexiko, deren Qualifikationsrunde ab Sonntag läuft. Die eskalierende Gewalt nach der Ermordung des berüchtigten Drogenbosses „El Mencho“ durch das mexikanische Militär hält das Land weiterhin unter Spannung. Das Auswärtige Amt rät nun „dringend“ von Reisen nach Guerrero ab, dem Bundesstaat, in dem Acapulco liegt.

    ATP- und WTA-Turniere in Mexiko stehen vor der Tür

    Auch der berühmte amerikanische Tenniskommentator Brett Haber schlug am Montag Alarm. Er verließ das Land, er schrieb weiter


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    Doch entgegen gegenteiliger Gerüchte vom Sonntag soll das Turnier stattfinden – ähnlich wie das WTA-Turnier in Mérida im Nordosten des Landes. „Wir stehen in ständiger Abstimmung und Kommunikation mit Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden“, heißt es in einer Erklärung des Veranstalters. Das Hauptziel besteht darin, die „Einhaltung etablierter Sicherheitsprotokolle“ sicherzustellen.

    Der Hamburger reist viel besser nach Acapulco

    Die angespannte Lage im Gastgeberland der WM 2026 dürfte den mexikanischen Freund Zverev nicht gleichgültig lassen. Dennoch wird der Hamburger versuchen, sich auf seine sportlichen Fortschritte zu konzentrieren. Am Mittwochabend (Sky) erwartet ihn der starke Franzose Corentin Moutte im Kampf um das Achtelfinale.

    Bei den Australian Open in Melbourne, wo er nach einem epischen Fünf-Satz-Krimi gegen Carlos Alcaraz den Einzug ins Finale knapp verpasste, zeigte Zverev zuletzt große Fortschritte. Plötzlich verfiel er fast wieder in seine frühere, nahezu chronische Passivität und griff auch mit seiner einst zögerlichen Vorhand an.

    Ein weiterer positiver Aspekt der noch jungen Saison: Zverev scheint endlich die Pausen zu bekommen, die sein Körper braucht. Sein Halbfinal-Aus in Melbourne liegt etwa zweieinhalb Wochen zurück. Doch anstatt sich in ein weiteres Turnier zu stürzen, nahm sich der ehemalige „Allesspieler“ dieses Mal die Zeit für einen gemütlichen Ausflug nach Acapulco und ein paar Trainingstage.

    Zverev kämpft in Mexiko um seinen zweiten Titel nach 2021

    „Letztes Jahr war mein Zeitplan verrückt, vor allem zu Beginn des Jahres“, erklärte Zverev in Melbourne: „Da fingen meine Probleme an, weil ich geistig erschöpft war, und wenn man geistig erschöpft ist, fangen die Verletzungen an.“ Jetzt muss alles anders sein. Jetzt müsse er besser planen, weil er gelernt habe, „dass der Körper ein bisschen altern kann“, sagte Zverev.

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    Der arbeitsreiche und enttäuschende Frühling 2025 hat seine Vorteile: Zverev hat die Chance, in den kommenden Wochen viele Weltranglistenpunkte zu sammeln. In Acapulco muss der gebürtige Hamburger zunächst an 2021 anknüpfen – und zum zweiten Mal in seiner Karriere den legendären Siegersombrero anziehen. (sid/ea)

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