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HSV-Boss Costa über tränenreichen Moment – ​​wird er Kunz-Nachfolger?

    HSV-Boss Costa über tränenreichen Moment – ​​wird er Kunz-Nachfolger?

    Klaus Costa ist seit 2019 beim HSV, zunächst als Chefscout, dann als Sportdirektor. Wird er seine nächste Beförderung bekommen? Foto: WITTERS

    HSV-Boss Costa über tränenreichen Moment – ​​wird er Kunz-Nachfolger?

    Auch sieben Wochen nach der Trennung von Stefan Kunz steht der HSV noch ohne neuen Sportdirektor da. Kein Wunder, denn der Aufsichtsrat des Vereins nimmt sich Zeit, sorgfältig zu überlegen, welche Person am besten zu Finanzvorstand Eric Huer passt und den sportlichen Entscheidungsbereich künftig ideal ergänzen könnte. Eine interne Entscheidung wird nicht mehr nur hinter verschlossenen Türen diskutiert: Wird Sportdirektor Klaus Costa irgendwann die Karriereleiter erklimmen und die Nachfolge seines ehemaligen Chefs Kunz als Vorstandsmitglied antreten?

    In den letzten Wochen hat die öffentliche Präsenz des 41-Jährigen noch einmal zugenommen. Darüber hinaus trat Costa bei der Hauptversammlung am Mittwochabend deutlich prominenter auf als in den Vorjahren. In Abwesenheit des Sportdirektors übernahm Costa die Analyse des Sportbereichs und schilderte den Mitgliedern seine Eindrücke. Huwers Worte, als er Costa auf die Bühne einlud, klangen fast wie ein Empfehlungsschreiben an den Aufsichtsrat. „Mein lieber Klaus“, sagte der Finanzchef, „mein geschätzter Kollege, der unser vollstes Vertrauen genießt, der den Sport nicht nur verantwortet, sondern ihn über Jahre hinweg geprägt hat. Du bist seit 2019 hier. Ich denke, es ist an der Zeit, dass du hier bist, um Fragen zu beantworten. Viel Spaß bei der Premiere.“

    HSV-Sportdirektor Costa erhielt von den Mitgliedern Standing Ovations

    Tatsächlich erhielt Costa mehrfach Beifall von den mehr als 500 anwesenden Mitgliedern. Es wurde jedoch ruhig, als er einen emotionalen Moment aus der Nacht der Beförderung im Mai 2025 schilderte.

    „Der Weg war äußerst schwierig, geprägt von Herausforderungen und Rückschlägen“, blickte Costa auf die Zweitligasaison des HSV zurück. „Aber wir haben weitergemacht. Gemeinsam haben wir gezeigt, was möglich ist, wenn ein Verein, wenn eine Stadt zusammenhält.“ Und weiter: „Eng damit verbunden ist einer meiner ganz persönlichen Momente beim HSV, am Abend des Aufstiegs, nach dem Ulm-Spiel, lange nach dem Abpfiff. Während die Mannschaft zu Recht ausgiebig auf dem Logenbalkon feiert, das Mikrofon von Spieler zu Spieler wandert, gehe ich zu meiner Familie in Block 5a. Ich nahm meine Frau, meine beiden Kinder und meine Mutter in die Arme und plötzlich begannen die Tränen zu fließen. Eine Mischung aus Erleichterung, Freude und den abgebauten Spannungen und der Dankbarkeit.“ An meine Familie, die oft in den Hintergrund treten muss, aber immer für mich da ist.“

    Costa bedankte sich bei den ausgeschiedenen Aufstiegshelden des HSV

    Costa bewies gutes Gespür, als er sich bei den ausgeschiedenen Aufsteiger-Helden wie Sebastian Schoenlau, Jonas Meffert und Davy Selke für ihre Verdienste um den Verein bedankte und auch beim Trainerstab um Merlin Polzin und Loic Fave kein Lob scheute. „Eine Mannschaft aufbauen, die Vorstellungskraft der Spieler haben, die Rollenprofile definieren, verhandeln – das ist eine Sache“, sagte der Sportdirektor. „Die andere Sache ist, aus diesen Individuen eine Mannschaft zu formen, eine Einheit. Ihnen die Idee des Spiels zu vermitteln und sie für diesen Verein leben zu lassen. Eine Mannschaft, die für den Fußball kämpft und Fußball spielt. Das ist Ihnen gelungen. Sie haben keine 300 Spiele Erfahrung in der Bundesliga hinter sich und wirken dennoch unglaublich selbstbewusst.“

    Ein bisschen Angeberei war auch erlaubt, denn Costa hat es verdient, indem er den Kader zusammenstellte, der derzeit so erfolgreich ist. Zahlreiche im Sommer hinzugekommene Profis (wie Luka Vuskovic, Nicolas Capaldo, Nicolai Remberg, Fabio Vieira und Albert Sambi Lokonga) wurden zu Top-Neuzugängen und machten den HSV besser. „Diese Transfers sind kein Zufall“, betonte Costa. „Einige von uns haben die Jungs jahrelang beobachtet und lange an ihren Verpflichtungen gearbeitet. Dahinter steckt harte Teamarbeit.“

    Costas Warnung an den HSV-Aufsichtsrat

    Er deutete gegenüber dem Aufsichtsrat an, dass künftige Transferperioden etwas schwieriger werden könnten. „Ich warne Sie“, sagte Costa den anwesenden Kontrolleuren im HSV-Zentrum im Volkspark. „Es wird auch Lösungen geben, die nicht ganz funktionieren. Das gehört auch zum Job, aber wir wollen es auf ein Minimum beschränken und kümmern uns darum, wenn es wieder passiert.“

    Gute Kollegen: HSV-Finanzvorstand Eric Huer (rechts) und Sportdirektor Klaus Costa

    Es ist durchaus möglich, dass die Räte in Zukunft viel mehr mit Costa zu tun haben werden als bisher. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Heuer sich seinen Kollegen problemlos als neuer Vorstandspartner vorstellen kann. In diesem Fall könnte Geheimdienstchef Sebastian Dierscherl (39) die Nachfolge von Costa als Sportdirektor antreten. Der Vorteil: Ein Vertrauensverhältnis ist gewährleistet und es kommt zu keinen Kompetenzstreitigkeiten.

    Der Aufsichtsrat ist noch auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor des HSC

    Ob sich die Aufsichtsräte endgültig auf diese Idee einigen können, ist unklar. Sehen Sie Costa als den Mann in der ersten Reihe? Oder eher wie die rechte Hand eines noch stärkeren Mannes neben ihm? Zahlreiche Namen wurden und wurden im Volkspark besprochen, mit einem konkreten Kandidaten wurde bisher jedoch noch nicht gesprochen.

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    Klar ist jedenfalls: Je erfolgreicher die überwiegend aus Costa bestehende Mannschaft des HSV in der Rückrunde marschiert, desto größer sind die Chancen, dass der Sportdirektor am Ende tatsächlich aufsteigt – und die sportliche Analyse bei der nächsten Mitgliederversammlung präsentieren kann.

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