Mit dem Handball will Alfred Gislason nicht aufhören – auch wenn er nicht Bundestrainer bleibt. Foto: IMAGO / Noah Weddell
„Ich habe nie gesagt…“: Bundestrainer Gislason spricht über seine Zukunft
Bundestrainer Alfred Gislason sieht seiner Zukunft als Bundestrainer gelassen entgegen, möchte aber nach Ablauf seines Vertrages die Verantwortung für Deutschlands Handballer übernehmen. „Ich bin schon so lange hier, dass ich natürlich gerne weiter mit der Mannschaft zusammenarbeiten würde“, sagte Gislason in einem Interview mit dem Sportinformationsdienst (SID).
Der Isländer fügte hinzu, dass er ein „Profi“ sei, mit Blick auf eine mögliche Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrages. Er habe „nie gesagt, dass ich als Trainer aufhören möchte.
Gislason: „Ich werde nicht aufhören, Handball zu spielen“
Die bevorstehende Europameisterschaft ist Ghislasons achtes Turnier als DHB-Trainer. Sein aktueller Vertrag umfasst neben der Europameisterschaft 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen (15. Januar – 1. Februar) auch die Heim-Weltmeisterschaft in etwa einem Jahr. Natürlich „war ihm auch klar, dass ich nicht der Jüngste im Feld war“, sagte der 66-Jährige.
„Ich akzeptiere jede Entscheidung des Deutschen Handballbundes. Ich bin und bleibe ein großer Fan dieser Mannschaft, weil ich sehr stolz auf diese Mannschaft bin. Aber ich mache weiter, vielleicht werde ich bei der nächsten EM 2028 auf einer anderen Bank sitzen.“
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Die Beziehungen zu den Verantwortlichen des Deutschen Handballbundes (DHB) seien „extrem gut“ und es bestehe ein ständiger Austausch. „Wenn Sie denken, Sie wollen einen jüngeren Trainer – es gibt viele wirklich gute in Deutschland – dann ist das genau so“, sagte Gislason. „Das Einzige, was ich nicht sagen würde, ist, dass ich aufhöre, Handball zu spielen. Ich habe es schon einmal versucht, es hat nicht so viel Spaß gemacht und ich hatte nicht viel Spaß.“ (sid/lam)
