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In den Bergen mit dem Kia EV4: Von Wuppertal ins Zillertal

    In den Bergen mit dem Kia EV4: Von Wuppertal ins Zillertal


    Gut 800 Kilometer, ein Elektroauto und ein Ziel auf 1.600 Metern Höhe: Das FAZEmag-Team schickte den Kia EV4 auf eine richtig weite Strecke, vom Burgessland bis zum MY Alpenwelt Resort in Königleiten in der Zillertal Arena. Ein Erfahrungsbericht über Ladestopps, Serpentinen und einen steckengebliebenen Empfang.

    Beeilen Sie sich und fahren Sie auf die A3

    Wer mit einem Elektroauto in den Urlaub fährt, hört von seinen Freunden meist die gleiche Frage: Funktioniert das? Die kurze Antwort nach dieser Tour lautet: Ja, und bequemer als erwartet. Wir starteten frühmorgens in Wuppertal, voll beladen und mit einer Playlist, die locker bis in die Alpen hätte reichen können. Schon auf den ersten Kilometern entlang der A3 zeigte der EV4, wofür er gemacht ist: lange Strecken ohne Stress.

    Ein Fahrwerk für Kilometerfresser

    Das Fahrwerk ist deutlich abgestimmt. Es sorgt souverän dafür, dass die Fugen und Stellen auf der Autobahn nicht schwammig wirken. Selbst auf der kurvigen Bergstraße hinauf nach Königsleiten fühlt sich der Kia ruhig und komfortabel unterwegs. Zudem ist der Innenraum E-Auto-leise: kein Motorbrummen, kaum Windgeräusche, aber viel Platz für Gespräche oder den nächsten Titel bei voller Lautstärke.

    Adaptiver Tempomat als versteckter Star

    Das eigentliche Highlight auf der Autobahn war der adaptive Tempomat mit Distanzregelung. Stellen Sie die Geschwindigkeit ein, wählen Sie die Distanz und EV4 erledigt den Rest. Es bremst sanft ab, wenn jemand vor ihm langsamer wird, und beschleunigt dann wieder gleichmäßig. Besonders im dichten Verkehr rund um Frankfurt und München ist das Reisen sehr anstrengend. Jeder, der schon einmal einen ganzen Tag hinter dem Steuer verbracht hat, weiß, wie viel es kostet.

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    Unterwegs laden: drei Stopps hin, zwei zurück

    Und Reichweite? Der Akku hielt erfreulich lange durch, sodass Pausen mehr von Kaffee und Snacks als vom Ladezustand abhingen. Auf der Hinfahrt machte das Team drei Ladestopps, alle mit IONITY-Schnellladern: Weiskirchen Süd bei Frankfurt, Nürnberg-Feucht und Samerberg Nord kurz vor der österreichischen Grenze. Insgesamt flossen etwa 118 kWh in die Batterie, knapp 50 Euro.

    Erholung: Hügel laden ebenfalls auf

    Ankunft im MY Alpenwelt Resort

    Nach langer Anreise war es das, worauf alle gewartet haben: das MY Alpenwelt Resort in Königsleiten, 1.600 Meter mitten in der Zillertal Arena. Begrüßt wurde die Gruppe von Hannes Kroll-Schnell, der gemeinsam mit Susanne Kroll-Schnell das Haus leitet. Herzlich, kultiviert und mit echtem Interesse an ihren Gästen. Es ist diese Art von Gastfreundschaft, die den Unterschied zwischen einem Hotel und einem Ort ausmacht, an den man gerne zurückkehrt

    Die Resorts waren auf ganzer Linie überzeugt. Die Lage direkt an der Gondel, das Bergpanorama, der große Spa-Bereich mit Infinity-Pool und eine Atmosphäre, in der Lifestyle und DJ-Sound genauso dazugehören wie die Berge. Besonders praktisch für Elektroauto-Fahrer: Der EV4 kann direkt im Hotel und zu einem günstigen Preis aufgeladen werden. So startete die Rückfahrt mit voller Batterie, ohne Umweg zur nächsten Säule.

    Abschluss

    Auf dieser Tour zeigte der Kia EV4, dass Elektromobilität und Langstrecken kein Widerspruch mehr sind. Ein komfortables Fahrwerk, ein adaptiver Tempomat, der die Autobahn zum Kinderspiel macht, eine Erholung, die in den Hügeln so richtig blüht, und eine Batterie, die lange genug hält, um die Fahrt zu genießen. Mit MY Alpenwelt Resort und Hannes als Gastgeber war es ein Roadtrip, der Lust auf mehr machte.

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