Domen Prevc (zweimal Erster) und Stephan Embacher (zweimal Zweiter) haben dem Skiflugwochenende in Kulm ihren Stempel aufgedrückt. Als sich der Tiroler in Bad Mitterndorf der Dominanz des Slowenen beugen musste, war er in jungen Jahren dem Skisprung-Event des SK Triglav Kranj einen Schritt voraus: Der 20-jährige Hopgartner konnte sowohl im Plakacid als auch im Plakacid 2024 Junioren-Einzelweltmeister werden. Silber gewann Privsi hingegen „nur“ einmal im Jahr 2016 in Rasnov.
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Ob Skispringer, Langläufer oder Kombinationssportler – alle heutigen Spitzensportler haben sich in ihrer Jugend bei Junioren-Weltmeisterschaften die ersten Sporen verdient. Auch diese Woche, wenn Nordics in Lillehammer, Norwegen, und Biathleten in Arbor, Deutschland, die Besten der Besten ermitteln. Und die ersten beiden Weltcup-Goldmedaillen für Österreich sind bereits gewonnen: Das 19-jährige Tiroler Langlauftalent Heidi Bucher triumphierte im Skating-Sprint und das Biathlon-Quartett Simon Hechenberger, Matti Pinter, Ilvy Giestheuer und Selina Ganner im MI-Baum. Aus steirischer Sicht sind die WSV-Ramsau-Athletinnen Anna-Maria (Juniorin) und Luisa (Jugend) Schrempf etwas für Skijäger.
Brandner als jüngster Teilnehmer
Das weiß-grüne Aufgebot in Lillehammer ist riesig. Im Skispringen sind Louise Treitscher (WSV Ramsau) und Lucas Hagen (ESV Mürzzuschlag) Zitterbalken, Ella Kainz (ASVÖ Mürztal), Katharina Fuchs (WSC Bad Mitterndorf), Maike Bogner (UNSC Kobenz), Magdalena Engels (David) und David Engel (USV) Mitterndorf am Start der Langlaufschanze. ist, und Anna ist am Start der gemeinsamen Sprungschanze Brandner (SK Rottenmann) und Lucas Mühlbacher (WSV Ramsau). Brandner aus Trophich ist mit gerade einmal 15 Jahren der jüngste steirische Starter im steirischen Team und holte sich kürzlich den Sieg und den dritten Platz beim FIS Youth Cup in Kanderseg.
Und weil aller guten Dinge drei sind, stieg Embacher auch in den Flieger nach Lillehammer, wo er sein drittes Einzelgold in Folge gewinnen will. Das ÖSV-Kalkül hinter seinem Einstieg: Der Junioren-Weltmeister sichert seinem Land einen zusätzlichen Weltcup-Startplatz für die nächste Saison. Nach der Langstreckenjagd geht es für den Tiroler direkt weiter nach Lahti, wo am Freitag der erste von drei Weltcup-Wettbewerben ansteht.
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