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Klare Olympia-Pleite: Deutschlands Eishockey-Team ist gegen die USA chancenlos

    Klare Olympia-Pleite: Deutschlands Eishockey-Team ist gegen die USA chancenlos

    Fabio Wagner und Team Deutschland waren gegen die USA (hier Jake Guentzel, rechts) chancenlos. Foto: IMAGO/Anadolu Agency

    Klare Olympia-Pleite: Deutschlands Eishockey-Team ist gegen die USA chancenlos

    Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat im Offensivstrudel der USA ihre Grenzen aufgezeigt und offenbar den direkten Einzug ins Viertelfinale der Olympischen Spiele verpasst. Beim 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) gegen den Mitfavoriten waren Kapitän Leon Draisaitl und seine Teamkollegen nahezu chancenlos, kämpften aber immerhin mutig und diszipliniert gegen eine noch größere Niederlage.

    Eine Überraschung war jedoch meilenweit entfernt, sodass sich Deutschland qualifizieren sollte. Am Dienstag treffen wir auf Frankreich, einen Gegner, der besser zur Mannschaft passt. Der Medaillentraum lebt – trotz einer ernüchternden Vorrunde mit nur einem Sieg aus drei Spielen.

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    Gegen die USA erlebten die vielen deutschen Fans – darunter auch Boris Becker, den es in die Santagiulia-Arena seiner Wahlheimat Mailand zog – ein einseitiges Spiel, bei dem die amerikanischen Eishockey-Stars teilweise das Nötigste taten. Doch für die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis ging es oft zu schnell und zu intensiv. Die NHL-Reihe um Draisaitl kämpfte um jeden Puck, aber es kostete Mühe.

    Zach Werenski (20.), Auston Matthews (24./47.), Brock Faber (38.) und Tage Thompson (42.) trafen für das Team USA, das um seinen ersten Olympiasieg seit dem Wunder von Lake Placid 1980 spielt. NHL-Profi Tim Stützle (52.) erzielte im Schlussdrittel für Deutschland seinen vierten Treffer im Turnier.

    Draisaitl, einer der Superstars der NHL, hat keinen einzigen Torschuss. „Sie kommen mit so viel Tempo raus“, sagte Stürmer John-Jason Peterka während des Spiels im ZDF. In Deutschland hingegen fehlte es an Leichtigkeit.

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    Der zweite Platz nach den USA war bereits im ersten Drittel gesichert, weil Dänemark gegen Lettland (4:2) den Rückstand aufgab. Alles hing vom Gruppensieg ab, der den direkten Einzug ins Viertelfinale sicherte. Doch schon bald zeigte sich, wie weit diese DEB-Auswahl, für manche Experten die beste der Geschichte, die beste der Welt war.

    Der Fokus richtete sich schnell auf Maximilian Franzreb von den Adler Mannheim, der nach den Spielen gegen Dänemark (3:1) und Lettland (3:4) für NHL-Torwart Philipp Grubauer einsprang. Nur acht Sekunden vor dem Schlusspfiff des ersten Drittels musste er sich erstmals geschlagen geben; Als er zu Beginn des zweiten Drittels in Unterzahl war, stand es 2:0. Für das dritte Tor der USA sah Franzreb schlecht aus.

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    Während Draisaitl kaum eine offensive Rolle spielte, stellten Stützle und Peterka zumindest ihre offensiven Qualitäten unter Beweis, die beide häufig in der NHL zum Einsatz kamen. Das vierte und fünfte Tor der USA sorgte allerdings für Enttäuschung – auf der Tribüne und auf dem Eis. (mp/sid)

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