Der nordische Fokus liegt in den kommenden Tagen auf Predazzo, da im Val de Fiume die olympischen Medaillen im Skispringen, Langlauf und der Nordischen Kombination vergeben werden. Vor allem für die Springer geht es zügig voran, denn der letzte Skisprung-Wettbewerb zwischen den fünf Ringen findet am 16. Februar mit dem Super-Team-Wettbewerb statt, eine Woche vor Ende der Spiele. Für Jan Horl, Stephen Craft und Kollegen bedeutet dies eine zehntägige Pause, bevor sie zum Skiflug-Weltcup-Spektakel nach Cullum reisen. Am 28. Februar und 1. März findet ein Einzelwettbewerb statt.
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Den Schanzenrekord in Bad Mitterndorf hält weiterhin Peter Prewsey; Der Slowene erreichte bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2016 nur 244 Meter. Den Weltrekord hält jedoch sein Bruder Domen, der 2025 in Planica 254,5 Meter segelte. Dieser Rekord soll im Bett Mitterndorf jedoch nicht gefährdet werden.
Start und Ziel an der Skisprungschanze
Noch bevor die Experten ihre Bretter anschnallen, findet in Bad Mitterendorf eine Weltpremiere statt, denn am 27. Februar absolvieren erstmals Kombinationssportler den Weltcup auf der Skiflugschanze. Es wird ein kompakter Wettbewerb ausgetragen, bestehend aus einem Sprung und einem 7,5 Kilometer langen Langlaufrennen. Die 1,2 Kilometer lange Langlaufloipe startet und endet am Ausgang der Schanzenanlage und ermöglicht so den Zuschauern den bestmöglichen Überblick über den Wettkampf.
„Auch wenn es bis dahin noch etwas Zeit ist, beschäftigt mich das Skifliegen bereits, weil es mit mehr Risiko verbunden ist“, gibt ÖSV-Mitspieler Paul Walcher zu, „aber ich bin wirklich froh, dass wir diese Möglichkeit haben.“ Im Kader wird schon öfter von der Premiership gesprochen, „aber letztendlich muss jeder seinen eigenen Ansatz finden“, sagt der 20-jährige Ramsauer, der nächste Woche im Continental Cup in Lillehammer an den Start geht. Und weiter: „Wir haben gesehen, wie die deutschen Kombinierer in Oberstdorf gelaufen sind. Dann haben wir gesagt: ‚Das schaffen wir auch.“ Dass Olympia ohne ihn stattfinden würde, tat Walcher beiseite: „Das war ein hohes Ziel, daher bin ich nicht enttäuscht.“
Für die Zuschauer bietet Kulm neben der Flugshow auch ein cleveres Rahmenprogramm. Für „Super-Fans“ gibt es ein Paket, das den Tageseintritt, eine Besichtigung der Schanze, eine Liftfahrt zum Starthaus sowie einen Besuch im Kampfrichterturm und im Athletendorf beinhaltet. Wer daheim feiert, kann jedoch am 27. und 28. Februar bei den WM-Partys in der Innenstadt „abheben“. Das Programm umfasst eine Preisverleihung und Live-Musik.
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