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Macht Julia Scheib Kranzska in Weiß den nächsten Schritt Richtung Ball?

    Macht Julia Scheib Kranzska in Weiß den nächsten Schritt Richtung Ball?

    Zwischen zwei Wochenenden auf österreichischem Schnee starten die Damen am Samstag und Sonntag beim Ski-Weltcup in Kranzska Gora ins neue Jahr. Wie schon beim letzten Mal am Semmering gibt es ein technisches Doppelprogramm bestehend aus Riesenslalom (10.00/13.00 Uhr) und Slalom (9.30/12.15 Uhr, beide live in ORF 1). Julia Scheib und Mikaela Shiffrin gingen jeweils als Semmering-Siegerinnen hervor und könnten beim anspruchsvollen Podkorn einen wichtigen Schritt in Richtung Gewinn der kleinen Kristallkugel machen.

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    Die dreimalige Saisonsiegerin Scheib holte in Slowenien 88 Punkte vor der Neuseeländerin Alice Robinson, fünf Rennen in dieser Disziplin waren noch aus – nur zwei davon nach den Olympischen Spielen. Scheib fühlt sich derzeit wie im Renntrimm und im Tunnel: „Die Zeit vergeht für einen Sportler unglaublich schnell. Man startet in Sölden, ein Schlag und man steht im Weltcup-Finale.“ Steirer vom „Zauberberg“ ging zum Schnelligkeitstraining nach Zauchensee; Ein Beispiel dafür ist der Sonntagsstart nächste Woche (11. Januar) beim Super-G in Zauchensee.

    Trotz Speed-Umweg mit vollem RTL-Fokus

    Der 27-jährige Shib hat die Weltcup-Reise wegen des Speed-Rennens bewusst ausgelassen. „Wenn man in der Disziplin mehr Chancen hat, muss man nicht im Einsatz sein“, sagt die letztjährige Vierte von Kranjska Gora und lässt damit keinen Zweifel daran, dass sie sich primär auf den Riesenslalom konzentriert, und will den Verletzungsteufel gerade vor den Spielen nicht zu sehr provozieren: „Wenn man mit St. Joo und Vali. km/h kommt und keine Kilometer in den Beinen hat, ist es immer eine Frage der Sicherheit.“

    Katharina hat keine Ahnung vom Geschwindigkeitsrennen; Auch die Kärntner haben sich vom Riesenslalom verabschiedet – und den Fokus auf Slalomvorteile gelegt. „Für mich war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ohne Riesenslalom verschwinden die negativen Dinge, es war immer ein Kampf“, erklärte die Kärntnerin, die im Semmering-Slalom Fünfte wurde. „Das bedeutet, dass ich einfacher und freier fahren kann.“ Der Åre-Sieger vom letzten März wartet in diesem Winter immer noch auf einen Podiumsplatz, aber vier Top-7-Platzierungen beweisen, dass der 29-Jährige würdig ist.

    „Wenn ich zurückdenke, hatte ich Mühe, in die 15er-Klasse zu kommen, aber dieses Jahr bin ich in der 10er-Klasse wirklich gut. Irgendwie wird meine Brust immer größer, ich werde selbstbewusster. Das macht Skifahren zum Spaß“, sagte ein jubelndes Team am Semmering. Sie unterlag der Viertplatzierten Katharina Leinsberger um zwei Hundertstel, liegt in der Disziplinenwertung aber 70 Punkte vor der Vorarlbergerin. Sie startete mit einem positiven Ausblick ins neue Jahr: „Ich freue mich auf alles, was kommt.“ Für den 28-Jährigen ist es wichtig, wieder Stabilität zu erlangen.

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    Falch unter den zehn besten Wickets, Shiffrin perfekte Saison

    Landsfrau Nathalie Falch ist im Aufwind. Vom 43. Platz im Levy kletterte der Tiroler vom 26. und 18. auf den 11. Platz. „Wirklich stark“, sagte der 21-jährige Linsberger. „Er ist sehr motiviert, zielstrebig und sein Skifahren sieht so einfach aus. Wenn er so weitermacht, werden wir viel Positives von ihm hören.“ Franziska Grisch wurde erneut für beide Rennen nominiert, obwohl die 28-Jährige noch nicht unter den ersten 15 war. ÖSV-Alpin-Chef Christian Mitre sieht die Tirolerin auf dem richtigen Weg: „Er ist ein etablierter Weltcupläufer.“

    Shiffrin, die im Riesenslalom nicht ganz an ihre bisherigen Erfolge anknüpfen konnte, steht nach fünf Siegen vor einer kompletten Saison im Slalom. Es stehen noch fünf Rennen an. Theoretisch könnte der US-Star mit 220 Punkten Vorsprung auf Camille Rast am 13. Januar in Flachau den Sack zumachen. Am Semmering lag sie nur neun Hundertstel vor der Schweizerin. In Kranjska Gora feierte Shiffrin drei Siege in zwölf Versuchen – im Slalom 2018 und im Riesenslalom 2018 und 2023. Vor einem Jahr siegten die Schwedin Sara Hector und die Kroatin Zinka Lutic.

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