Max Kruse möchte nach seinem Wechsel zum TuS Dassendorf für zwei Mannschaften spielen. Foto: IMAGO / Hanno Bode
Max Kruse über Dassendorfs Start: „90 Minuten in der Oberliga reichen nicht“
Nach dem sensationellen Wechsel von Max Kruse zum TuS Dassendorf in die Hamburger Oberliga sind nun weitere Details zu seiner Rückkehr in die Heimat bekannt. Mit RTL sprach der 37-jährige ehemalige Nationalspieler über den Zustandekommen des Transfers, seine Ziele und machte klar, dass er nicht nach Hamburg wechseln wird.
Es waren wirklich unglaubliche Neuigkeiten: Max Kruse und Martin Harnik waren endlich wieder vereint – und zwar in der Hamburger Oberliga. Als Jugendliche spielten die beiden gemeinsam im SC Vier- und Marschlande im Hamburger Südosten. Nach ihrer gemeinsamen Zeit bei Werder Bremen steht das Fußballpaar nun wieder gemeinsam auf dem Platz.
Max Kruse: „Ich mag Hamburg, ich komme aus Hamburg“
ehemaliger St. The Pauly Cruise Pro: „Wir haben in unserem ‚Flatterball‘-Podcast schon ein paar Mal darüber gescherzt. Martin war immer der Meinung: Ich bin nicht bereit genug für Dassendorf. Das hat mich aufgeregt, also dachte ich: Neujahrsvorsätze, warum nicht? Ich habe eine Leidenschaft für Hamburg, ich komme aus Hamburg. Ich freue mich einfach, wieder auf diesem Niveau zu spielen.“
Allerdings ist sich Max Kruse, der zuletzt in der Bezirksliga Berlin spielte, bewusst, dass „90 Minuten in der Oberliga nicht ausreichen“. Er arbeitet an seiner Fitness und möchte vor dem ersten Spiel gegen Dassendorf Ende Januar „so fit wie möglich“ werden. Er erzählte RTL, dass er bereits zu Beginn des Trainings dabei gewesen sei.
Max Kruse spielt gleichzeitig für zwei Vereine
Aber nicht nur die Fitness wird für Kruse eine Herausforderung sein. Neben seinem Vertrag bei Dassendorf will Kruse auch bei seinem Berliner Verein BSV Al-Dersimpsor II mit Anspruch auf ein zweites Spiel bleiben. „Das Recht auf ein zweites Spiel ist möglich, weil zwischen den Vereinen 200 Kilometer liegen und wir mit Dersim in der Kreisliga spielen. Mein Plan war auf jeden Fall, in der Mannschaft zu bleiben, weil ich das unbedingt will. Ich versuche, das ein bisschen zu vereinen“, sagte Kruse.
Ob es für den 37-Jährigen möglich sein wird, jedes Wochenende zwei Spiele zu bestreiten, bleibt abzuwarten. Ich bin motiviert und am Ende ist es immer eine Frage der Motivation und des Willens. Wenn ich für ein Projekt bereit bin, werde ich mich wirklich darauf einlassen und das werde ich auch tun. „Es ist einfach immer die Frage: Wie viel Hin und Her ist möglich, weil ich in Berlin lebe“, verriet der Neu-Oberligaspieler.
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Sein Ziel bei Dassendorf sei es nun, „mir selbst zu beweisen, dass ich immer noch die Fitness und die Qualität habe, um in der höchsten Liga zu spielen. Das werden einige Leute wahrscheinlich bezweifeln. Genau deshalb will man den Kritikern zeigen, dass es immer noch so ist, dass man immer noch diese Kraft in den Knochen hat.“
