„Es geht wieder los“, flüstert sie zu Beginn des Trailers in die Kamera. Heute wurde der 104-minütige, als Dokumentarfilm angekündigte Film in 3.300 Kinos weltweit gezeigt: Die Rede ist von „Melania“ (Trump), einem neuen Film über die First Lady der USA und die 20 Tage bis zur zweiten Amtseinführung ihres Mannes Donald am 20. Januar. Der Film trägt den Filmtitel „History“. Auf dem Plakat steht – Regie: Brett Ratner („Geld stinkt nicht“, „Rush Hour 1-3“, „X-Men: The Last Stand“, „Gangsters“).
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20 Tage vor der zweiten Einweihung
Der Film konzentriert sich auf Trumps letzte Meter als erneuerte Supermacht des Präsidenten, erzählt aus Melanias Perspektive: eine „prägende Erfahrung“, die Perspektive, Einblicke und Momentaufnahmen bietet. Aus der zweiten Amtszeit ihres Mannes hat sich die First Lady bisher weitgehend herausgehalten; Ihre letzten öffentlichen Auftritte nutzte sie vor allem zur Werbung für ihre 2024 erschienenen Memoiren (ebenfalls mit dem Titel „Melania“). Aber jetzt werdet ihr sehen, „wie ich arbeite, wer ich bin, wie ich mit Menschen interagiere, und sie werden ein bisschen mehr über mich erfahren“, sagte der 55-jährige Republikaner zu Fox. Ziel des Films ist es, Melanias seltene Momente in der Öffentlichkeit hervorzuheben – aber selbst hier fühlt es sich oft wie eine zufällige Ergänzung zur bevorstehenden zweiten Amtszeit an, die ihr Mann nun mit einem in der US-Geschichte noch nie dagewesenen Eifer anstrebt.
Aus der zweiten Amtszeit ihres Mannes hat sich die First Lady bisher weitgehend herausgehalten; Ihre letzten öffentlichen Auftritte nutzte sie vor allem zur Werbung für ihre 2024 erschienenen Memoiren (ebenfalls mit dem Titel „Melania“). Aber jetzt werdet ihr sehen, „wie ich arbeite, wer ich bin, wie ich mit Menschen interagiere, und sie werden ein bisschen mehr über mich erfahren“, sagte der 55-jährige Republikaner zu Fox. Ziel ist es, Melanias seltene sichtbare Momente in Hochglanz hervorzuheben. Auch hier wirkt sie oft wie eine rücksichtslose Ergänzung der bevorstehenden zweiten Amtszeit, die ihr Mann nun mit einem in der US-Geschichte noch nie dagewesenen Eifer antritt.
Gibt es ein Publikum für diese Nabelschau? Berichten aus Europa, Australien, aber auch mehreren US-Städten zufolge sieht der Kassenmagnet anders aus: In ganz Schottland wurden 23 Tickets verkauft, im riesigen Islington-Kino in London nur ein Fan und in einem Kino in Sydney wurde für die Erstvorstellung am Freitag kein einziges Ticket verkauft. Vielerorts in den USA lockte der Film kaum Zuschauer an; Das Interesse galt vor allem den republikanischen Hochburgen wie Texas. Melania Trump ist ein Fan, der im Film prominent auftritt: „Der beste Film seit der Erfindung des Films!“ Ihr Mann Donald sang bei Truth Social. Die Karten hierfür seien „bald ausverkauft“. John F. in Washington D.C. Bei der Premiere im Kennedy Center Cultural Center, das nach der obligatorischen Namenskonvention nun als „Trump-Kennedy Center“ bekannt ist, erklärte der Präsident sein Bedürfnis nach „Glamour“.
Der häufigste Kritikpunkt derjenigen, die „Melania“ bereits gesehen haben: Der Film sei nicht für einen weiteren Deal mit dem zerrissenen Amerika von heute. Auf der Filmbewertungsseite Rotten Tomatoes heißt es: „Propaganda soll eine undemokratische Zukunft schaffen. Insgesamt wirkt der Film wie eine bewusste Aufrüstung gegen Trumps katastrophale Umfragewerte, Gewalt durch die Einwanderungsbehörde ICE und Massenproteste in US-Städten.“
Amazon hat Millionen verdient
Die Verflechtungen von Macht und Geld in den Vereinigten Staaten sind heute äußerst interessant: Der Film wurde von Amazon finanziert und von Amazon MGM Studios vertrieben. US-Medienberichten zufolge gingen 70 Prozent der 40 Millionen US-Dollar teuren Lizenzvereinbarung, also 28 Millionen US-Dollar, an die First Lady von „Melania“ – ein Betrag, der mit den höchsten Gehältern von Schauspielern vergleichbar ist. Berichten zufolge hat auch Amazon-Gründer Jeff Bezos 35 Millionen US-Dollar zur Marketingkampagne beigetragen. Das Marketing ist offenbar ein Kassenschlager, aber Kritikern zufolge ist es das Ziel von Amazon, sich weiterhin beim Weißen Haus einzuschmeicheln.
Ted Hope, der beim Aufbau der Filmabteilung von Amazon mitgewirkt hat, wurde von der New York Times mit den Worten beschrieben: „Wie kann man das nicht als Kompliment oder Bestechung bezeichnen?“ Zitat
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