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„Mit Flutlicht das Spielfeld erhellen“: Ein kurioser Spielabbruch in der Hamburger Regionalliga

    „Mit Flutlicht das Spielfeld erhellen“: Ein kurioser Spielabbruch in der Hamburger Regionalliga

    Martin Düssing, Trainer des VfL Pinneberg (hier bei einem Testspiel im Sommer), war mit dem Schaden an der Flutlichtanlage unzufrieden. Foto: IMAGO/Lobeca

    „Mit Flutlicht das Spielfeld erhellen“: Ein kurioser Spielabbruch in der Hamburger Regionalliga

    „Wir können alle Autos beiseite stellen und das Feld mit den Scheinwerfern ausleuchten.“ Dieser – zugegebenermaßen nicht ganz ernst gemeinte – Vorschlag des Schiedsrichterassistenten Markus von Gliszynski (SC Eilbek) konnte weder umgesetzt noch auf den angrenzenden Kunstrasenplatz verlegt werden, auf dem der SC Pinneberg (Bezirksklasse 12) gerade sein Training beendet hatte. Aus diesem Grund und weil das Flutlicht in der Arena B pünktlich um 21:00 Uhr abgeschaltet wurde, musste das Spiel zwischen dem VfL Pinneberg und dem FC Union Tornesch II am Dienstagabend abgesagt werden.

    „Das ist wirklich ärgerlich“, beschwerte sich VfL-Trainer Martin Düsing, dessen Mannschaft zum Zeitpunkt des Spielabbruchs mit 2:0 führte. Tyler-Miguel Brose (6. Minute) und Yanik Rentsov (12.) trafen früh für die Gastgeber. In der zweiten Halbzeit drängten die Gäste auf ein weiteres Tor, doch trotz mehrerer guter Chancen gelang ihnen dies erst in der 73. Minute, als die Lichter ausgingen. „Wahrscheinlich liegt es an der Zeitschaltuhr“, war sich das Publikum einig, das sich „nicht für immer vorstellen konnte, dass die Sicherung um 21 Uhr ausgeht“.

    Der Platzwart weigerte sich, zum Sportplatz zurückzukehren

    Natürlich ruft Düsing sofort die Wache der städtischen Sportanlage. „Er sagte, er säße auf seiner Couch, er hätte bereits ein Bier getrunken und sei nicht bereit, so spät in die Einrichtung zurückzukehren“, berichtete Duesing. Auch VfL-Teammanager DIrk Schulze hatte mit seinem Aufruf an den Keeper keinen Erfolg. Kurios: Da das Flutlicht eigentlich um 22:00 Uhr ausgeschaltet wird, wählten die VfL-Verantwortlichen 19:30 Uhr. als Startzeit des Spiels. „20 Uhr schien uns zu nahe zu sein, wenn es zu Unterbrechungen und längerer Nachspielzeit kam“, sagte Duesing.

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    Im Gespräch mit seinem Trainerpartner Mario Schacht und Torwarttrainer Christopher Knapp konnte Düsing nur erklären, warum das Flutlicht um 21:00 Uhr abgeschaltet wurde. „aus der Tatsache, dass der Timer nicht von Sommer- auf Winterzeit umgestellt hat.“ Es sei „umso ärgerlicher, weil der Spieltermin intern natürlich klar kommuniziert wurde“, versicherte der Trainer. Es ist davon auszugehen, dass der Hamburger Fußball-Verband die Partie auf das achte Spiel der Bezirksliga 1 verlegen wird.

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