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„Müde, aber glücklich“: Die ersten Rückkehrer sind wohlbehalten in Wien gelandet

    „Müde, aber glücklich“: Die ersten Rückkehrer sind wohlbehalten in Wien gelandet

    Die Erleichterung war groß: Am Mittwochabend landete der erste große Inlandsflug mit österreichischen Staatsangehörigen aus der Krisenregion Nahost in Wien-Schwechat aus der omanischen Hauptstadt Maskat. An Bord des vom Außenministerium koordinierten Fluges befanden sich insgesamt 151 Menschen. Ein Airbus A320 der ägyptischen Fluggesellschaft Sky Vision Airlines startete mehrere Stunden später am Nachmittag vom Flughafen Maskat und machte einen Zwischenstopp in Kairo. Nach Angaben des Außenministers wurden auch Bürger Italiens und Spaniens evakuiert.

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    Kam mit zwei Stunden Verspätung an

    Bisher wurden Österreicher mit organisierten Bustransporten in den Oman gebracht. „Mein Sohn war mit seiner Freundin im Oman im Urlaub“, berichtet eine Frau, die zwei Stunden vor der Ankunft in einer Bar neben dem Ankunftsbereich auf ihre Lieben wartete. Eigentlich machte sie sich keine allzu großen Sorgen: „Aber ich bin froh, dass mein Sohn und seine Freundin wieder hier sind. Wer weiß, wie sich die Dinge entwickeln.“

    Mit zwei Stunden Verspätung kamen die erschöpften Passagiere schließlich in Wien an. Außenministerin Beit Meinal-Reisinger (NEOS) begrüßte die Rückkehrer. „Wir haben Raketen gesehen, als wir am Strand von Dubai waren. Es war natürlich erschreckend, eine Drohne hat sogar ein benachbartes Hotel getroffen“, sagen Thomas und Amelie Bieber von Hohe Wand. Auch Manu und Flo aus Niederösterreich waren müde, aber glücklich. Er war mit seinem Sohn in Abu Dhabi, auch das Mädchen ist schwanger. Jetzt ist es endlich Zeit, nach Hause zu gehen.

    Am Donnerstag landen weitere Charterflüge in Wien

    Am Nachmittag war bereits ein Flugzeug aus Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, mit Landsleuten in Wien angekommen. Am Sonntag wurde der erste Rückflug mit besonders gefährdeten Personen durchgeführt. Einige Reisende haben ihre Heimreise geplant. Wie Bernard Collars Schwester aus Grey’s. Sie nahm ein Uber von Dubai nach Abu Dhabi, von wo aus sie und ihre Mitreisenden mit dem Bus nach Riad gebracht wurden. „Meine Schwester berichtete, dass der Prozess sehr gut organisiert war“, sagt Koller.

    Am Donnerstag sollen außerdem zwei weitere Charterflüge der Austrian Airlines in Wien landen: einer ab Riad mit 300 Sitzplätzen und einer ab Maskat mit 180 Sitzplätzen. Diese Flüge müssen jedoch noch bestätigt werden, da der Luftraum häufig gesperrt ist. „Die Zeitnischen sind auch sehr knapp, weil Tausende Europäer die Region verlassen wollen“, sagte Meinal-Reisinger. Ausreisewillige werden mit Bussen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar zum Flughafen gebracht.

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    Meinl-Reisinger appellierte an die Österreicher in der Region, möglichst kommerzielle Flüge zu nutzen. Allerdings wird das Außenministerium „so viele (Flüge) wie nötig“ organisieren, um seine eigenen Staatsangehörigen aus dem Krisengebiet zu evakuieren.

    Derzeit seien rund 18.000 Bürger in der Notstandszone registriert, darunter 2.300 Touristen, teilte das Außenministerium mit. Der „Höhepunkt“ bei den Reiseanmeldungen sei bereits überschritten, berichtete eine Sprecherin am Mittwochnachmittag. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben derzeit mit rund 1.400 die größte Zahl an Reiseanmeldern.

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