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Nach tödlichen Schießereien in den USA: NBA erlebt „eines der traurigsten Spiele“

    Nach tödlichen Schießereien in den USA: NBA erlebt „eines der traurigsten Spiele“

    Sie schienen sich in ihrer Trauer einig zu sein: Warriors-Trainer Steve Kerr (links) und Chris Finch, Trainer von Foto: AP

    Nach tödlichen Schießereien in den USA: NBA erlebt „eines der traurigsten Spiele“

    Aus sportlicher Sicht ist der Ausgang klar, doch emotional liegt der Fokus auf etwas anderem: Im Raum steht Trauer über das NBA-Spiel der Timberwolves gegen die Warriors. Die Gastgeber verlieren zum fünften Mal in Folge.

    Einen Tag nach der tödlichen Schießerei auf einen Demonstranten ist die angespannte Stimmung in Minneapolis in der NBA deutlich sichtbar. Die Minnesota Timberwolves verloren ihr Heimauftaktspiel gegen die Golden State Warriors offensichtlich mit 85:111 – doch der Punktestand geriet fast in den Hintergrund.

    Warriors-Trainer Steve Kerr ist tief bewegt

    „Diese Gruppe hat gelitten. Die Atmosphäre auf der Tribüne – es war eines der seltsamsten und traurigsten Spiele, an denen ich je teilgenommen habe“, sagte Warriors-Trainer Steve Kerr nach dem Spiel. Die bedrückende Atmosphäre sei offensichtlich, erklärte Kerr.


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    Die Warriors um Stephen Curry, der 26 Punkte erzielte, nutzten die Situation konsequent aus. Es war Minnesotas fünfte Niederlage in Folge in der NBA.

    Ein amerikanischer Staatsbürger wurde am Samstag von ICE-Agenten getötet

    Am Samstagmorgen wurde ein amerikanischer Staatsbürger bei einer Operation von Einwanderungsbeamten des Bundes getötet. Anfang Januar starb in derselben Stadt ein amerikanischer Staatsbürger, nachdem er von einem ICE-Einwanderungsbeamten angeschossen worden war.

    In beiden Fällen spricht die Regierung von Selbstverteidigung. Im Internet verbreitete Videomaterialien erwecken jedoch einen anderen Eindruck.

    Timberwolves mit dem niedrigsten Punktestand in der NBA seit mehr als vier Jahren

    Timberwolves-Trainer Chris Finch hatte nach dem Spiel klare Worte. Er beschrieb die Leistung seiner Mannschaft als „Geister der Errungenschaft“. Es war nicht nur die fünfte Niederlage der Timberwolves in Folge, sondern auch ihr niedrigster Punktestand seit mehr als vier Jahren.

    Schon vor dem Spiel war Finch ungewöhnlich emotional. „Ich bin nicht nur ein Bewohner. Dies ist mein Zuhause. Ich liebe es, hier zu leben. Ich liebe es, Teil dieser Gemeinschaft zu sein“, sagte er. Es ist traurig zu sehen, was gerade in der Stadt passiert.

    „Ich habe mich beim Basketballspielen nicht gut gefühlt.“

    Das Spiel war ursprünglich für Samstag geplant, wurde dann aber laut NBA aus Sicherheitsgründen um einen Tag verschoben. Finch sagte, die Timberwolves hätten einen Verzicht beantragt.

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    Er dankte den Warriors und der Liga für ihre Unterstützung. „Basketball zu spielen schien einfach nicht das Richtige zu sein“, sagte Finch. Vor Spielbeginn legten die Timberwolves eine Schweigeminute für die getötete Krankenschwester ein. (dpa/mp)

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