„Ich brauchte Zeit für mich und einfach Abstand und ich bin sehr froh und dankbar, dass ich Zeit und damit den Zuspruch der Trainer hatte. Ich musste zu mir selbst finden und einfach mal weg von allem. Natürlich hatte ich Ziele, aber hoffentlich kommen sie in vier Jahren wieder“, sagt Nadine Fest, Geschwindigkeitsspezialistin aus Kärnten, „Ich habe mich selbst unter Druck gesetzt, aber Spaß daran, gesund zu sein, kann man nicht mehr haben.“ Völlig in die falsche Richtung.“ Laut dem zweifachen Junioren-Weltmeister habe es einige Veränderungen gegeben, sowohl privat als auch im Skisport.
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Der 27-jährige Cranes reiste direkt von Montana zum Europacup nach Certal und gewann dort quasi. „Ich hatte das Gefühl, dass der Moment in der Schweiz mein Tiefpunkt überhaupt war. Ich saß im Auto und dachte, dass ich dieses Rennen in Sarantal gewinnen würde. Das habe ich den Trainern gesagt.
„Das Skifahren macht mir wieder Spaß“
Dementsprechend schied sie aus dem zweiten Rennen aus, „weil ich einen Flug gebucht hatte. Ich habe entschieden, dass es nicht die Route ist, die ich brauche, sondern ich wollte einfach ganz alleine sein und mir Zeit nehmen, über alles nachzudenken, was vor mir liegt.“ Sie stellte sich vor allem eine Frage: „Was macht mich am glücklichsten? Denn am Ende ist es mein Leben!“ Nachdem er sich in der vergangenen Saison mit einem Gesamtsieg im Europacup das sichere Ticket für den Weltcup gesichert hatte, geht es Ariacher derzeit besser als je zuvor und ich habe schon lange Freude am Skifahren. Das ist im Moment das Wichtigste.“ Es sei kein Versprechen, dass bestimmte Dinge jetzt funktionieren, „aber es geht mir wieder besser.“
Das Frauen-WM-Team besucht diese Woche Andorra. Am Mittwoch findet das erste Abfahrtstraining statt. „Jetzt haben wir noch sechs Rennen vor uns und ich freue mich riesig darauf.“ Das Weltcup-Finale der Top 25 ist natürlich auch dabei.
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