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Naher Osten: Trump hat im Iran-Krieg nur zwei schlechte Optionen

    Naher Osten: Trump hat im Iran-Krieg nur zwei schlechte Optionen

    Als am 28. Februar die ersten schwerbewaffneten israelischen und amerikanischen Kampfflugzeuge starteten, war das keine gute Chance. Die Geheimdienste stellten fest, dass sich neben dem alternden Ayatollah fast die gesamte iranische Führung in Ali Khameneis Teheraner Residenz versammelt hatte; Das Weiße Haus hoffte, das Mullah-Regime mit einem gezielten Enthauptungsschlag zu stürzen.

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    In den knapp zwei Wochen seit Kriegsbeginn haben die USA und Israel eindrucksvoll gezeigt, wozu ihre schwerbewaffneten Armeen fähig sind. Innerhalb weniger Stunden übernahmen die beiden Länder die Lufthoheit über Iran, und seitdem strömen in den sozialen Medien ständig Bilder davon, wie Bomben und Raketen iranische Stützpunkte, Abschussrampen und Kriegsschiffe zerstören. So viele, dass US-Präsident Donald Trump bereits sagt, es gebe keine Ziele mehr.

    Aber strategische Vorteile sind nicht gleichbedeutend mit strategischem Erfolg – ​​vor allem nicht in einem Krieg, dessen Ziele unklar bleiben und sich von Tag zu Tag ändern. US-Geheimdienstberichten zufolge ist das Regime in Teheran noch lange nicht vor dem Zusammenbruch und hat derzeit auch von neuen Massenprotesten wenig zu befürchten. Iran verfügt immer noch über genügend Drohnen und Raketen, um die Golfstaaten militärisch und politisch unter Druck zu setzen. Und mit der Straße von Hormus hat das Regime einen Ort gefunden, an dem nicht nur die Kämpfer in Washington, sondern die gesamte Weltwirtschaft besonders verwundbar sind.

    Trump und sein engster Kreis unterschätzten offenbar die Widerstandsfähigkeit Irans und seine Fähigkeit, die USA mit asymmetrischer Kriegsführung zu belasten. Es wurden Pläne für das bestmögliche Ergebnis gemacht und die Gefahren, auf die US-Militärplaner hingewiesen hatten, wurden entweder minimiert oder ignoriert.

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    Trump hat derzeit nur zwei Optionen. Der US-Präsident kann seine ohnehin undefinierten Kriegsziele für erreicht erklären und die US-Streitkräfte ihre Koffer packen lassen. Übrig bliebe dann jedoch ein radikaleres iranisches Regime, das nicht nur aufrüstete, sondern sein Atomprogramm als zentrale Lebensversicherung fortführte. Ein derart ausgerichteter Iran wird noch jahrzehntelang eine Bedrohung im Nahen Osten darstellen.

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    Eine weitere Option für Trump wäre, den Krieg weiter zu eskalieren, um einen Regimewechsel herbeizuführen. Allerdings würde das nicht nur weitere Wochen oder Monate Krieg bedeuten, sondern möglicherweise sogar noch mehr Bodentruppen. Der Präsident, der sich gegen Infinity Wars eingesetzt hat, wird am Ende einen weiteren Infinity War mit unerwarteten Kaskadeneffekten erleben. Beide Optionen sind extrem schlecht. Für Trump, für die Region, für die Welt.

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