Kürzlich veröffentlichte Akten im Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Milliardär Jeffrey Epstein werfen auch ein negatives Licht auf Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, 52. Medienberichten zufolge wurde die 52-Jährige in den am Freitag veröffentlichten Dokumenten mehrfach erwähnt. Bereits vor Jahren wurde bekannt, dass Mette-Merritt Kontakt zu Epstein hatte.
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Die Kronprinzessin taucht in den Epstein-Akten auf
Für Aufsehen sorgte ein E-Mail-Austausch über einen Besuch auf Epsteins Anwesen in Palm Beach, Florida im Jahr 2013. Der Palast bestätigte dem Sender NRK, dass Met-Merit Epsteins Haus über einen gemeinsamen Freund geliehen hatte. Die Sprecherin des norwegischen Königshauses, Guri Verpe, sagte, die Kronprinzessin sei mit einer Freundin vier Tage dort geblieben.
Bei diesem Besuch lernte sie auch Epstein kennen. Sie blieb jedoch nie auf der Privatinsel des Millionärs, Little St. James. Im Laufe der Jahre leitete Epstein einen Missbrauchsring, der Dutzende junge Frauen und Minderjährige schikanierte. Er starb 2019 im Alter von 66 Jahren in einer Gefängniszelle.
Met-Merit: „Es ist einfach eine Schande“
Die Kronprinzessin entschuldigte sich am Freitagabend: Sie habe „Epsteins Hintergrund nicht besser überprüft“, sagte sie in einer Erklärung, die mehreren norwegischen Medien zugänglich gemacht wurde. Sie zeigte „schlechtes Urteilsvermögen“ und bedauerte, „Kontakt mit Epstein gehabt zu haben“. „Es ist einfach schade“, fährt er fort. Sie drückte ihr „tiefstes Mitgefühl“ und Solidarität mit den Opfern von Sexualstraftätern aus.
Vor einigen Jahren wurde bekannt, dass Mette-Merritt eine Beziehung mit einem Sexualstraftäter hatte, der 2019 in Untersuchungshaft starb. „Wenn ich mir der Schwere seiner Verbrechen bewusst gewesen wäre, hätte ich nie etwas mit Epstein zu tun gehabt“, sagte sie damals der norwegischen Zeitung Dagens Naringsliv. Demnach traf Met-Merit den Geschäftsmann 2011 und 2013 mehrmals in den USA und in Oslo. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits schuldig gesprochen und saß wegen Missbrauchs im Gefängnis.
Die Veröffentlichung der brisanten E-Mails kommt für die Kronprinzessin zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt: Ab Dienstag muss sich ihr ältester Sohn Marius Borg Hoby vor Gericht verantworten. Høiby werden 38 Anklagepunkte vorgeworfen, darunter Vergewaltigung, Missbrauch in einer intimen Beziehung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstoß gegen Besuchsverbote. Am zweiten Verhandlungstag soll sich der 29-Jährige zu den Vorwürfen äußern.
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