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ÖFB-Nationalmannschaft: In neun Tagen wird Ralf Rangnik nicht mehr ÖFB-Teamchef sein

    ÖFB-Nationalmannschaft: In neun Tagen wird Ralf Rangnik nicht mehr ÖFB-Teamchef sein

    In den nächsten acht Tagen wird das 28-jährige Warten ein Ende haben. Österreichs Fußballnationalmannschaft wartet seit 1998 auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. David Alaba und Co. USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli 2026) haben mit einem Auswärtsspiel in Zypern (Samstag, 18 Uhr) und einem Live-Spiel gegen Bozen bei ORF-1 die Chance, sich für die Endrunde zu qualifizieren. (18. November, 20:45 Uhr, ServusTV Live). Voraussetzung hierfür ist ein Spitzenplatz im Ziel der Tabelle.

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    Alternativ kann sich das rot-weiß-rote Team auch über den zweiten Platz in der Gruppe für die WM-Endrunde qualifizieren. Die 12 Gruppenzweiten der WM-Qualifikation treten zwischen dem 23. und 31. März 2026 in vier Viererturnieren mit jeweils einem Halbfinale und einem Finale in einem Play-off gegen die vier besten Gruppensieger der vorherigen Nations Leagues an, die sich noch nicht qualifiziert haben. Auf diese Weise werden die Teilnehmer der letzten vier Weltmeisterschaften in Europa ermittelt. Die Auslosung der Play-offs findet am 20. November in Zürich statt.

    Sollten sie jedoch in der WM-Qualifikationsgruppe H den dritten Platz belegen, besteht für die Österreicher keine Chance mehr auf den WM-Einzug. Mit zwei Niederlagen in Zypern und zwei Siegen gegen Bosnien-Herzegowina und Rumänien gegen Bosnien-Herzegowina und San Marino könnte es tatsächlich noch passieren. Anders als in der WM-Qualifikation für die WM 2022, wo man als Gruppensieger in die Liga A aufstieg, belegte Österreich in der Liga B der Nations League zuletzt den zweiten Platz, gehört damit weiterhin nicht zu den besten 16 Nationen und hat keine Chance auf einen Platz in den Play-offs.

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    Mission (noch) nicht erfolgreich

    Angesichts der einfachen Gruppierung und der Ausweitung der Weltmeisterschaft auf 48 Nationen kann man nicht glauben, dass die Weltmeisterschaft aus nationaler Sicht verpasst wird. Und doch ist Teamchef Ralph Rangnick in seinen 1.258 Tagen im Amt der lokalen Mentalität zumindest nahe gekommen. Schon zu Beginn seiner Amtszeit stellte er fest, dass es, wenn er auf Länder außerhalb Österreichs blickt, Potenzial in der Weltrangliste gibt: „Dänemark, die Schweiz, Iran, Marokko und Südkorea, das sind keine großen Fußballländer“, sagte er. Und: „Ob das so bleiben muss, weiß ich nicht.“ Das ist bisher so, noch sind alle vor Österreich.

    Die überraschte Reaktion von ORF-Moderator Rainer Pariasek auf die Glückwünsche zum 1:1 gegen Frankreich in der Nations League – „Ich glaube, da gibt es nichts zu gratulieren“ – wird nicht mehr vorstellbar sein. Zuletzt wurden in der eigenen Kritik auch die weniger einflussreichen Ideen des Teams gelobt.

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