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Olympia 2026: Das Team reist für Österreich zu den Winterspielen

    Olympia 2026: Das Team reist für Österreich zu den Winterspielen

    Das Österreichische Olympische Komitee hat am Montag 52 Sportlerinnen und Sportler für die Winterspiele ab 6. Februar in Mailand/Cortina nominiert. Das 115-köpfige Team ist das größte seit Sotschi 2014 (130). Da die Quotenplätze größtenteils ausgebucht sind, wird Österreich auf allen Plätzen in Italien und Südtirol vertreten sein. Mit sieben Gold- und Silbermedaillen sowie vier Bronzemedaillen in Peking vor vier Jahren liegt die Medaillenlatte nach wie vor hoch.

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    „Wir können mit breiter Brust auftreten. Wir haben etablierte Athleten, die als Medaillenkandidaten gelten können. Wir haben Newcomer, die für Überraschungen sorgen können. Über alle Regionen und Sportarten hinweg“, sagte ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer. Als „Benchmark“-Ziel gab er die Spiele in Peking an. „Die Anzahl der Medaillen sollte abrufbar sein.“

    Beinhaltet drei Goldmedaillen im Jahr 2022

    Mit Anna Gasser, Benjamin Karl und Alessandro Hammerle sind auch drei der fünf Goldens aus dem Jahr 2022 wieder dabei. Skirennläufer Johannes Strollz wurde nicht berücksichtigt; Matthias Meyer hat seine Karriere bereits beendet. Ricarda Haaser fehlt im Alpin-Team, das aus 11 Athletinnen besteht, sie ist nach einer Verletzung aber noch nicht wieder leistungsfähig. Frauen kämpfen in Bormio um das Edelmetall, Männer in Cortina d’Ampezzo. Auch das Skibergsteigen feiert dort sein olympisches Debüt mit österreichischer Beteiligung bei Frauen und Männern (je 1).

    An den Indoor-Eiswettbewerben in Mailand werden die Eiskunstläuferin Olga Mikutina sowie drei Eisschnelllauf-Athleten und ein Shorttracker teilnehmen. Der Cortina-Eiskanal könnte eine erfolgreiche Strecke für Österreichs Delegation im Skeleton (3 ÖOC-Athleten), Bob (12) und Rodelsport (11) mit dem Doppelsitzerpaar Selina Egle/Lara Kip werden, die diesen Winter sehr erfolgreich waren.

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    Die meisten Sportler in Livigno

    Zahlenmäßig ist Österreich in Livigno am stärksten vertreten, wo alle Medaillenentscheidungen im Snowboarden (16 ÖOC-Teilnehmer), im Skicross (7) und im Freestyle/Freeski (6) entschieden werden. Biathlon findet in Antholz statt (9), Medaillen werden im Skispringen (8), im Langlauf (8) und in der Nordischen Kombination (3) in Predazzo/Tessero vergeben. Letzteres ist die einzige Disziplin, in der es keine Frauenwettbewerbe gibt. Mit Lisa Hirner stellt Österreich die beste Nordische Kombiniererin im Spezialspringen.

    Aufgeteilt in Bundesländer liegen 41 in Tirol, 21 in Salzburg, 12 in der Steiermark, je 11 in Vorarlberg und Kärnten, 10 in Niederösterreich, 6 in Oberösterreich und 3 in Wien.

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