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Olympia: Ein erkrankter Stadtlobber musste seine Ankunft verschieben

    Olympia: Ein erkrankter Stadtlobber musste seine Ankunft verschieben

    Am Mittwoch wurde es für Österreichs Langlauf-Stars erstmals ernst: Mika Vermeulen und Co. absolvierten ihr erstes Training in Tessero. „Es war schön, endlich zurück zu sein. Es war nass und regnerisch, aber ich habe einige gute Intervalle geschafft“, sagt Vermeulen, für den die letzten Wochen nicht ganz nach Plan liefen. Nach einer krankheitsbedingten Pause im Dezember musste der 26-Jährige seine Vorbereitung auf die Winterspiele umstellen, was sich nicht unbedingt positiv auf seine Form auswirkte. Bei seinem Weltcup-Comeback im Jänner in Oberhof und Gomes belegte der Steirer nur die Plätze 46 und 26. „Leider waren die letzten Wochen nicht ganz optimal. Aber man muss es trotzdem ertragen“, sagte Vermeulen, der sich nicht allzu lange abmühen und sich dennoch seinen großen Traum von einer olympischen Medaille erfüllen möchte. „Das Ziel bleibt dasselbe, nur die Erwartungen können etwas anders sein. Aber ich habe in den letzten drei Jahren hart für dieses Ziel trainiert und in drei Wochen werden wir sehen, welche Ergebnisse ich erzielen kann.“

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    Schnupfen und gebrochene Stimme

    Für einen weiteren Topstar in Österreichs Langlauf-Team läuft es derzeit leider nicht rund: Teresa Stadlauber, Bronzemedaillengewinnerin von Peking 2022, kämpft seit einigen Tagen mit einer schlimmen Erkältung und musste daher ihre Reise nach Predazzo auf Donnerstag verschieben. „Er hat eine leichte Erkältung mit leicht laufender Nase und einer gebrochenen Stimme“, berichtet Vater Alois Stadlauber, der auch als Langlaufleiter arbeitet. Gleichzeitig stellt Stadtlauber klar: „Sie bleibt vor allem länger zu Hause, damit sie sich besser erholen kann, und sie will niemanden anstecken. Sie ist jedenfalls guter Dinge, dass es am Samstag losgehen kann.“

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    Für den Rest der Mannschaft verliefen die Vorbereitung und die erste Trainingseinheit hingegen reibungslos. „Es war ein tolles Training. Ich kenne die Strecke schon, weil ich sie kürzlich bei der Tour de Ski gefahren bin. Allerdings lief es nicht so gut, weil ich schon etwas müde war“, schmunzelt Benjamin Moser, der in Vermeulens Abwesenheit – zumindest auf dem Papier – Österreichs Nummer eins geworden ist. Der Tiroler erreichte Ende Dezember im Rahmen der Tour de Ski seinen ersten Podestplatz und belegte schließlich einen starken zehnten Platz in der Tour-Gesamtwertung. Moser reiste mit viel Selbstvertrauen nach Predazzo.

    Traum von einer Medaille

    „Ich habe in dieser Saison bereits gezeigt, dass ich weiterlaufen kann, und das möchte ich auch bei Olympia zeigen. Ich hoffe, dass ich ein- oder zweimal eine Medaille gewinnen kann. Das wird mein Traum und auch ein großes Ziel bei Olympia sein. Man darf träumen und es ist auch wichtig, dass man sich hohe Ziele setzt. Aber es ist auch wichtig, Ziele zu haben, die realistisch sind. Die Mannschaft hat eine echte Chance zu gewinnen. Eine Medaille“, sagte Moser.

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