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Olympische Spiele: Teresa Stadlauber verpasst eine Medaille nur knapp

    Olympische Spiele: Teresa Stadlauber verpasst eine Medaille nur knapp

    Skilangläuferin Teresa Stadlauber hat ihre zweite Olympiamedaille verpasst. Die Salzburgerin belegte bei der Olympia-Premiere des 50-km-Klassiklaufs der Frauen in Tessero am Sonntag den sechsten Platz, obwohl sie bis zur Rennhalbzeit unter den ersten Drei lag. In Abwesenheit der angeschlagenen schwedischen Favoritin Frida Carlson holte sich ihre Landsfrau Ebba Andersen die Goldmedaille. Die Norwegerin Heidi Veng holte Silber und die Schweizerin Nadja Kalin Bronze.

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    Nachdem Karlsson und sein Landsmann Jonah Sundling ausfielen, stiegen die Chancen für Stadtlober. Ihre erste ÖOC-Medaille gewann sie mit Skiathlon-Bronze bei den Spielen in Peking 2022, nun ging es in Mailand/Cortina um die letzte Medaille. Und beim vierten Kilometer setzte sich der 33-jährige Anderson von Weng und dem Amerikaner Jesse Diggins ab. Zu Beginn der dritten von sieben Runden lösten sich Anderson und Weng von dieser kleinen Spitzengruppe und Diggins fiel zurück. Von da an lief Stadtlauber alleine auf dem dritten Platz.

    Dies gelang ihr bis zum Ende der vierten Runde, obwohl die mit einer leichten Erkältung gestartete ÖOC-Athletin am härtesten Anstieg kurzzeitig ins Stolpern geriet und die Ski offensichtlich nicht in Bestform waren. Ab Kilometer 28 befand sich Stadtlober in einer Fünfergruppe, darunter Kalin und Diggins, die ihr letztes olympisches Rennen wieder aufnahm, zusätzlich zu Finnlands ursprünglichem Verfolgerduo Kertu Niskanen und der Norwegerin Kristin Fosnes. Die norwegische Routinierin Astrid Slind schied bereits in Runde zwei aus.

    Skiwechsel als taktisches Element

    Diggins wechselte beim Start die Ski, und Anderson, Weng und Fosnes taten das Gleiche im vierten Lauf. Stadtlauber entschied sich dagegen, vermutlich um den Kontakt zur Gruppe nicht zu verlieren. Anderson stürzte kurz nach dem Skiwechsel, holte aber schnell zu Weng auf und gelang kurz darauf ein entscheidender Goldangriff. Für den 28-Jährigen ist es der erste Olympiasieg nach viermal Silber und einmal Bronze. Allein bei diesen Spielen wurde sie dreimal Zweite – im Skiathlon, im 10-km-Skating und nach einem Sturz in der Staffel.

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    Im Kampf um Bronze schlossen Stadlauber, Kalin und Niskanen nach der fünften Runde ihren Skiwechsel ab, wodurch Diggins, der bereits etwas zurücklag, am Trio vorbeizog. Sie und Fosnes sind bald wieder vereint und die fünfköpfige Gruppe ist wieder zusammen. Zuvor hatte Weng ihr erstes olympisches Einzelgold gewonnen, für die 34-Jährige war es jedoch nach einem Staffelsieg und Silber im Skiathlon die dritte Medaille der Spiele. Die Schweden sind das herausragende Team mit Titeln in allen Rennen außer der Staffel der Langläufer.

    ÖOC hat 18 Medaillen

    Bei Sonnenschein und bestem Wetter feierte Anderson seinen Sieg mit 2:15,3 Minuten vor Weng. Im Kampf um Platz drei hatte Stadtlauber einen Rückstand von 14,2 Sekunden. In der letzten Runde versuchte sie, sich aus der Gruppe zu lösen, die sich bald auf die Polin Eliza Ruka-Michalek ausdehnte, doch die beiden besten Verfolgerinnen blieben fast bis zum Ende zusammen. Kurz vor dem Ziel zog Kalin davon und holte sich unerwartet Bronze in 6:41,5 Minuten. Sie hat bereits die Silbermedaille im Teamsprint gewonnen.

    Das ÖOC-Team wird die Spiele ab Peking 2022 mit 18 Medaillen abschließen und damit genau die Zielvorgabe von ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer erfüllen. Es gab fünf Gold-, fünf Bronze- und acht Silbermedaillen. Dieses Ergebnis stand bereits am Donnerstag fest, an den letzten drei Wettkampftagen gab es keine Podestplätze. Österreich wird die Sommer- und Winterspiele mit insgesamt 99 olympischen Goldmedaillen aus diesen Spielen verlassen und hat nun bei den Spielen 2028 in Los Angeles eine Chance auf 100.

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