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Olympische Winterspiele: Sechs Goldmedaillen und ein italienisches Wintermärchen

    Olympische Winterspiele: Sechs Goldmedaillen und ein italienisches Wintermärchen

    + Federica Brigone: Ein italienischer Skirennläufer schreibt ein Wintermärchen. Nur zehn Monate nach dem Bruch seines komplexen Unterschenkels gewann der Weltcup-Gesamtsieger von 2024/25 im Sturm unter anhaltenden Schmerzen Gold im Super-G. Mit Gold im Riesenslalom krönte sie sich schließlich zur Königin der alpinen Wettbewerbe in Cortina d’Ampezzo. Im Alter von 35 Jahren und knapp sieben Monaten wurde sie zur ältesten Goldgewinnerin der Alpingeschichte.

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    + Alyssa Liu: Die 20-jährige Amerikanerin hat die Welt des Eiskunstlaufs mit ihrem Aussehen und ihrem Können fasziniert. Wichtiger als das Gold um ihren Hals ist es, ihre Geschichte zu erzählen. „Ich brauchte eine Bühne“, sagt die Tochter eines chinesischen Einwanderers. Ihre Geschichte ist vielfältig: Mit 16 Jahren beendete sie ihre Karriere mit internationalem Erfolg. Sie kehrte zurück und wurde 2025 auf Anhieb Weltmeisterin. Und nun Olympiasiegerin mit der Mannschaft und im Einzel.

    + Johannes Hosflot Klebo: Norwegens Top-Langlaufstar schreibt erneut Sportgeschichte: Mit sechs Goldmedaillen und insgesamt elf Olympiasiegen hat sich der 29-Jährige als erfolgreichster Wintersportler der Geschichte etabliert und übertrifft seine bekannten Landsleute Merit Björn, Björn Dahli und Ole Einar Björndalen.

    +Franzo von Allmann: Der 24-jährige Schweizer wird bei diesen Winterspielen mit Gold in der Abfahrt, im Super-G und in der Team-Kombination (mit Tangue Neff) zum alpinen Superstar. Er tritt in die Fußstapfen von Tony Seiler (1956 in Cortina d’Ampezzo) und Jean-Claude Killy (1968 in Grenoble), die als einzige Männer bei denselben Winterspielen drei Goldmedaillen gewannen. Normalerweise gewinnt das Schweizer Herrenteam groß, so auch bei der Weltmeisterschaft 2025 in Saalbach.

    + Lucas Pinheiro Brathen: Der Brasilianer-Norweger ist der einzige Skirennfahrer, der die Schweizer Dominanz durchbrochen hat. Die Mitte des Karnevals, der in Rio de Janeiro gefeiert wird, gibt den Massen einen Grund zum Feiern, mit dem sie nicht gerechnet haben. Brathen wird am 14. Februar Gold im Riesenslalom gewinnen und damit der erste Wintermedaillengewinner des südamerikanischen Landes werden.

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    + Mikaela Shiffrin: Der alpine Superstar der USA gewann Gold im Slalom – zwölf Jahre nach ihrem ersten Olympiasieg in der Disziplin, der zuvor noch niemandem gelungen war. Für Shiffrin ist es die erste olympische Medaille seit 2018, als sie in Peking 2022 an sechs Wettkämpfen teilnahm, aber leer ausging.

    + Norwegens Goldrausch: 18 Goldmedaillen sind ein neuer Rekord für ein Land bei den Winterspielen. Da Norge seinen eigenen Rekord von Peking 2022 (16) übertrifft, ist Langläufer Klebo nicht unbeeindruckt. Außerdem gewannen die Norweger in Italien 12 Silber- und 11 Bronzemedaillen. Im Medaillenspiegel führt das skandinavische Land die Winterspiele zum vierten Mal in Folge an – und zwar deutlich.

    + Team Italien: Die Gastgeber haben bei den Winterspielen ihren olympischen Medaillenrekord gebrochen. Die Mannschaft gewann zehn Gold-, sechs Silber- und 14 Bronzemedaillen. Der bisherige Rekord wurde 1994 in Lillehammer mit sieben Goldmedaillen und insgesamt 20 Edelmetallmedaillen aufgestellt. Herausragend waren die Skirennläuferin Brignon und die Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida mit jeweils zwei Goldmedaillen sowie die Shorttrackerin Ariana Fontana, die eine Gold- und zwei Silbermedaillen gewann. Der 35-Jährige ist mittlerweile der höchstdekorierte italienische Athlet im Fünf-Ringe-Rennen.

    + Schwarz-Rot-Gold im Eiskanal: Deutsche Schlittenfahrer gewannen in allen zwölf Rennen auf der Eugenio-Monti-Strecke mindestens eine Medaille. Im Rodeln ist Deutschland mit drei Goldmedaillen die Nummer eins. Bei drei Skeleton-Wettbewerben blieb er ohne Gold, gewann aber alle Silber- und Bronzemedaillen. Im Bob gab es Doppelerfolge im Damen-Doppel und im Herren-Vierer, nach einem Dreifachsieg im Herren-Doppel und Silber im Monobob. Deutschland hat insgesamt 19 Medaillen in zwölf Eisbahnentscheidungen.

    + Frankreichs Biathleten: Quentin Fillon Mallet, Julia Simon und Co. lieferten eine Show in Antholz ab. Frankreich gewann alle drei Mannschaftswettbewerbe mit den Herren-, Damen- und Mixed-Staffeln vor der Konkurrenz aus Norwegen, Schweden, Deutschland und Italien. Das französische Team gewann insgesamt sechs Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und drei Bronzemedaillen.



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