Die Regionalliga Mitte startet heute unter dem Namen dieses Wettbewerbs in die Rückrunde und damit die letzte Jahreshälfte. Bekanntlich spielen ab Sommer die Vereine der Steiermark und Kärntens in der regionalen Liga Süd. Es wird auch zum letzten Mal einen geraden Anstieg geben und Wattsburg steht als König des Winters auf der Pole-Position. „Wir wollen an den Sturz anknüpfen, das ist ohnehin ein hohes Ziel“, sagt Trainer David Price. Wattsburg war im Winter nicht auf dem Transfermarkt aktiv. „Wir wollten nicht riskieren, das Team durch Neuzugänge aufzumischen. Die Wettbewerbsposition ist gut für uns“, sagt Preece. Dennoch können wir uns über den neuen Mann im Spieltagskader freuen: Dominik Stumberger ist nach über einem Jahr Verletzungspause endlich wieder fit. „Für uns sieht es nach einem Neuzugang aus.“ Der Tabellenführer verzichtete auf ein Trainingslager im Ausland und absolvierte stattdessen nahezu die gesamte Vorbereitung im eigenen Bezirk. Hauptsächlich auf Kunstrasen in Lankowitz. „Wir hatten nur ein Testspiel auf Naturrasen, aber alle Vereine sind in der gleichen Situation“, sagt Preece.
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Am frühen Samstag (14 Uhr) erwartet Sie der Tabellendritte SC Kalsdorf. Während Wattsburg einen ruhigen Winter erlebte, verlief die Fußballpause in Kallsdorf recht stürmisch. Mit Sportdirektor Lucas Knoer und Funktionär René Emtmann hat der Verein zwei Experten verloren. Sechs junge Spieler kamen dazu und zwei verließen den Verein. Auch über Meistertrainer Jörg Shirgi wurde viel gesprochen. Der 38-Jährige wird mit einem Wechsel als Co-Trainer zum Vizemeister Salzburg in Verbindung gebracht. Dort übernahm Daniel Beachler, ein langjähriger Freund und ehemaliger Co-Trainer von Shirgi, den Trainerposten. „Ich habe mich dagegen entschieden, weil es sich für mich damals nicht richtig anfühlte. Es war eine große Ehre, diese Chance zu bekommen, aber mein Bauchgefühl hat mich davon abgehalten“, sagt Shirgi und fügt hinzu: „Wir haben hier in Klusdorf immer noch eine stabile Vereinsstruktur.“
Umbruch in Gleisdorf
Mit Deutschlandsberg, Lafnitz, Weiz und Gleisdorf starten heute (19 Uhr) vier weitere steirische Vereine mit Heimspielen in den Frühling. Besonders in Gleisdorf ist im Winter viel passiert. „Wir haben bereits geplant, die Mannschaft im Sommer zu verjüngen. Damit wir im nächsten Sommer nicht so viel machen müssen“, sagt Gleisdorf-Trainer Marko Kovacevic und fügt hinzu: „Der Plan war aber nicht, dass wir im Winter sieben erfahrene Spieler abgeben. Aber finanziell war es nicht anders möglich.“ Unter anderem verließen Regionalligisten wie Luka Puster und Alexander Keger den Verein. Gleisdorf verlor über den Winter die Erfahrung aus über 700 Regionalligaspielen und wurde durch drei junge Feldspieler und zwei Torhüter ersetzt. „Wir werden jungen Spielern eine Chance geben, diese Hausaufgabe haben wir im Herbst gut gemacht“, sagt Kovacevic. Das nächste Update hat dem Abstiegskampf vor Saisonbeginn einen Großteil der Brisanz genommen.
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