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Russlands Waffenoffensive: BND enthüllt Putins wahre Militärausgaben

    Russlands Waffenoffensive: BND enthüllt Putins wahre Militärausgaben

    Russland hat seine tatsächlichen Militärausgaben in den letzten Jahren massiv ausgeweitet und systematisch unterschätzt – das zeigt eine neue Analyse des Bundesnachrichtendienstes (BND), die jetzt in Berlin veröffentlicht wurde. Nach Erkenntnissen des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND liegen die tatsächlichen Ausgaben des Kremls für Armee und Verteidigungsindustrie um 66 Prozent über dem, was Moskau offiziell als Verteidigungshaushalt angibt.

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    Der BND kommt zu dem Schluss, dass zahlreiche militärbezogene Ausgaben in Russland im Laufe der Jahre bewusst anderen Haushaltsposten zugewiesen wurden. Dazu gehören Bauprojekte des Verteidigungsministeriums, IT-Projekte der Bundeswehr sowie Sozialleistungen für Soldaten und ihre Familien, die offiziell aus dem Infrastruktur- oder Sozialbudget abgedeckt werden.

    Dies liegt laut Analysten daran, dass Russland Verteidigungsausgaben anders definiert als die NATO, was internationale Vergleiche erschwert. Darüber hinaus sind die von den russischen Behörden veröffentlichten Statistiken häufig verzerrt oder unvollständig und erfordern daher vertrauliche Informationen.

    Ein starker Anstieg seit Kriegsbeginn

    Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 ist der russische Verteidigungshaushalt jedes Jahr deutlich gewachsen. Lag der Anteil des Militärs am Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu Kriegsbeginn bei etwa sechs Prozent, stieg er nach Berechnungen des BND zunächst auf 6,7 Prozent, auf etwa 8,5 Prozent im Jahr 2024 und soll im Jahr 2025 etwa zehn Prozent erreichen.

    Für das Jahr 2025 schätzt der deutsche Auslandsgeheimdienst die Militärausgaben auf rund 250 Milliarden Euro – etwa die Hälfte des gesamten russischen Staatshaushalts. Den einschlägigen Indikatoren zufolge liegt Russland über den meisten europäischen Ländern, die sich im Krieg befinden, allerdings ist der Anteil der Verteidigung am BIP deutlich geringer.

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    Militarisierung des russischen Staatshaushalts

    Auch eine unabhängige Analyse eines internationalen Expertenportals zeichnet das Bild eines zunehmend militärischen russischen Haushalts. Für 2026 sind Verteidigungsausgaben von etwa 12,9 Billionen Rubel geplant, was etwa 30 Prozent der Staatsausgaben entspricht; Zusammen mit anderen Sicherheitsbehörden summieren sich die Ausgaben für „Verteidigung und Sicherheit“ auf gut 38 bis 40 Prozent des Budgets.

    Nachteile: Die Mittel für Gesundheit, soziale Dienste und bürgerschaftliche Investitionen werden erheblich gekürzt. Zur Finanzierung höherer Sicherheitsausgaben plant die russische Führung nach Angaben des Finanzministeriums unter anderem eine Erhöhung von Steuern wie der Mehrwertsteuer sowie weitere fiskalische Maßnahmen zur Generierung zusätzlicher Einnahmen.

    Ein Signal für Europa und die NATO

    Nach Einschätzung des BND werden die erweiterten Mittel nicht nur in den laufenden Krieg gegen die Ukraine fließen, sondern auch in den Aufbau zusätzlicher militärischer Fähigkeiten entlang der Ostflanke der NATO, etwa im Baltikum. Die Analyse spricht von einer „besonders wachsenden Bedrohung Europas durch Russland“, was sich direkt in den Zahlen widerspiegele.

    Sicherheitsexperten warnen, dass die Kombination aus steigenden Rüstungskosten, lang laufenden Produktionslinien und einem robusten Sicherheitsapparat auf einen strategisch angelegten, mehrjährigen Konfliktkurs hindeutet. Während die europäischen Staaten ihre Verteidigungsetats im Rahmen gemeinsamer Ziele sukzessive erhöhen, stellt Russland bereits zweistellige Anteile seiner Wirtschaftsleistung für militärische Zwecke zur Verfügung – mit Folgen für die Stabilität des Kontinents.

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