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Ski-Weltcup: Nicole Delago gewinnt Abfahrt in Tarvis – Ortlieb Vierte

    Ski-Weltcup: Nicole Delago gewinnt Abfahrt in Tarvis – Ortlieb Vierte

    Die Italienerin Nicole Delago feierte am Samstag in Tarvisio ihren ersten Weltcupsieg in der Alpenabfahrt. Als Ski zum Elite-Segelflugkurs zurückkehrte, landete die 30-jährige Deutsche zwei Zehntel vor Kira Weidl-Winkelmann und weitere sechs Hundertstel vor US-Star Lindsey Vonn. Die Disziplin-Weltcup-Spitzenreiterin verwies Nina Ortlieb mit 0,16 Sekunden Vorsprung auf den vierten Platz. Der gebürtige Vorarlberger reagierte gut auf die ÖSV-Niederlage in Zauchensee.

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    Eine Woche zuvor in Salzburg hatte Cornelia Hütter als beste Rot-Weiß-Rot den 20. Platz belegt und suchte Revanche auf einem Kurs, der für alle außer Vonn und der Italienerin Elena Courtoni neu war. Dies gelang jedoch nur Ortlieb; Keiner seiner anderen Teamkollegen schaffte es in die Top Ten. Mirjam Puchner wurde Elfte (+1,35), Hütter 18. (+2,06) und Ariana Radler 20. (+2,30) im Nebel vom Monte Santo di Lusari im Mittelteil, während gleichzeitig Lokalmatadorin Sophia Gogia nach ihren Maßstäben stolperte.

    Ortlieb zufrieden

    Ortlieb war natürlich mit ihrer Fahrt und Leistung sowie ihrem besten Saisonergebnis zufrieden. „Es war eine sehr saubere Fahrt, vielleicht an der einen oder anderen Stelle zu viel Kontrolle.“ Die Durchquerung des nebligen Abschnitts war trotz der sehr schlechten Sicht kein Problem, da es zwei Trainingsläufe gab. Der 29-Jährige belegte die Plätze eins und zwei. Den verpassten Podestplatz bereute sie jedoch nicht. „Damit kann ich ganz gut leben. Man muss immer am Boden sein. Es ist ein relativ langer Lauf und überhaupt kein Rückwärtsgang.“

    Ortlieb, die in ihrer Karriere schon mehrfach von Verletzungen ausgebremst wurde, sprach davon, dass die Pisten deutlich weniger anstrengend seien als das Training. „Wir haben alle erwartet, dass der Schnee deutlich langsamer wird. Insgesamt sind die Bedingungen für das Wetter sehr gut.“ Puchner hingegen hatte Fragezeichen über ihren Weg durch die Mittelliga. „Ich habe im nebligen Teil die meiste Zeit verloren, dort konnte ich nicht einmal das Tor sehen. Es wird eine gute Analyse sein, was von oben bis unten passiert ist“, sagte der gebürtige Salzburger und bezog sich dabei auch auf den Super-G am Sonntag (11.15 Uhr).

    Hütter war im ORF-Interview ratlos, als sie alles verriet und bei ihrer Sache blieb. „Ich lag nicht falsch. Im Ziel wusste ich gar nicht, warum ich so weit hinten lag.“ Emotional wollte der Steirer die Sachfrage nicht ansprechen: „Ich möchte nichts überstürzen. Ich habe keine Fortschritte gemacht. Es besteht die Notwendigkeit zu reflektieren und zu analysieren, worum es geht.“ Auch Ricarda Haaser (22./+2,58), Emilie Schopp (25./+3,05) und Christina Egger (27./+3,14) holten Weltcup-Punkte für das ÖSV-Team.

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    Delago brauchte 133 Weltcuprennen, um zu gewinnen. Und obwohl sie nicht viel Rennerfahrung auf der Piste hatte, schaffte sie es zurück nach Hause. „Erstaunlich! Ich verstehe es immer noch nicht ganz. Es ist eine Piste, auf der man sehr gut Ski fahren kann und viel Geschwindigkeit hat.“ Für die Südtirolerin bedeutet der zehnte Platz ihrer Schwester Nadia mit der Startnummer 29 (+1,15) viel. Weidl-Winkelmann hingegen ärgerte sich über den Fehler, den er im Training bei der Zielkurve gemacht hatte: „Ich habe schon während der Fahrt geflucht.“

    Für Vonn war ihr siebtes Rennen der Saison ebenfalls ein Top-Vier-Ergebnis, sie verpasste beim Super-G in St. Moritz nur knapp das Podium. Die 41-Jährige baute ihre Führung im Abfahrtsweltcup auf einer Strecke aus, die ihr nach eigenen Angaben nicht lag, denn ihre erste Verfolgerin, die Deutsche Emma Eicher, wurde Fünfte (+0,80). Fünf der neun Abfahrten der Saison sind absolviert, am 30. Januar steht in Crans-Montana vor den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina ein Rennen in der schnellsten Disziplin auf dem Programm.

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