Stefan Embacher feiert seinen ersten Weltcupsieg auf der Skiflugschanze in Vikersund. Der 20-jährige Tiroler siegte am Samstag nach Flügen über 232 und 225 Meter mit 12,3 Punkten Vorsprung vor dem Japaner Tomofumi Naito. Dritter wird Norwegens Lokalmatador Johan Andre Forfang. Die frühere Skiflug-Dominatorin Domaine Privsey wurde nur Fünfte. Nach seinem Erfolg führte Embacher auch den Skiflug-Weltcup an.
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Zweitbester war der Österreicher Jonas Schuster auf Platz elf, Maximilian Ortner und Stefan Kraft landeten auf den Plätzen zwölf und 16 ebenfalls in den Top 20. Am Sonntag (17:15 Uhr) steht in Vikersund ein weiterer Wettbewerb auf dem Programm. Das Saisonfinale findet nächste Woche in Planica statt.
Embacher wurde schwächer
„Es ist unglaublich. Als ich morgens aufwachte, habe ich nicht darüber nachgedacht. Ich habe nicht erwartet, dass alle drei Sprünge funktionieren“, sagte Embaker in einem ORF-Interview. Er ging geschwächt in den Wettbewerb. Der Magen des Olympiasiegerteams machte ihm zu schaffen und er musste seine Energie hochhalten. Dies war im Wettbewerb nicht sichtbar. Embacher landete als letzter Springer des ersten Durchgangs 232 Meter und belegte den ersten Platz. Prevc konnte nicht kontern. Nach dem ersten Sprung lag der Slowene 13,4 Punkte hinter dem Österreicher. Zwischen ihnen befand sich ein Vorderzahn.
Daniel Tschofenig konnte nicht fliegen und verpasste als 34. die Entscheidung. Stefan Kraft – Rekordhalter am Wickersundbakken mit 253,5 Metern – beendete die erste Runde auf dem 20. Platz. Vor ihm lagen in der rot-weiß-roten Perspektive Schuster (13.) und Ortner (15.). Für Embacher stand die Regeneration in der Pause an erster Stelle. „Nach dem zweiten Sprung spürte ich bereits, wie meinem Hexon die Energie ausging“, sagte er.
Es sollte funktionieren. Um den zweiten Durchgang musste sich Embacher keine Sorgen mehr machen. Nachdem sich Kraft, Schuster und Ortner jeweils verbessert hatten, konnte Privsey nicht angreifen. Der Gesamtweltcupsieger landete bei nur 218,5 Metern und war verärgert. Auch Forfang scheiterte am Japaner Naito. Beim Wechsel der Schießscharte sind im Wind keine Nerven zu erkennen. Am Sonntag geht er als Jagdhund zu einem weiteren Wettkampf. Im Skiflug-Weltcup liegt er nun 15 Punkte vor Privsi. „Morgen Letzter an der Spitze zu sein, wird spannend. In der Gesamtwertung auf diesem Niveau zu landen, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Embacher.
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