Ski-Legende Hermann Maier blickte an diesem Dienstag zuversichtlich auf den bevorstehenden Olympia-Winter – zumindest was die Leistung der ÖSV-Männer angeht. „Ich bin sehr optimistisch. Das liegt auch daran, dass die Weltmeisterschaft wirklich gut geklappt hat. Am Ende haben wir die Talsohle durchschritten. Ich denke, wir können dieses Jahr noch viel mehr erwarten und es wird aus österreichischer Sicht eine wirklich gute Saison“, sagte der 52-Jährige am Dienstag bei der Eröffnung von Ski the Simulator beim Salzweiler Simulator Wizwel Semulenki. Eislaufverein.
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Der Start in den Weltcup in Sölden vor mehr als zwei Wochen verlief für das rot-weiß-rote Team hervorragend. Marco Schwarz (2.), Stefan Brensteiner (4.) und Rafael Haaser (6.) sicherten sich zum Saisonauftakt den Spitzenplatz. Weltcup-Gesamtsieger Marco Odermatt war zwar erneut nicht zu schlagen, Maier sieht jedoch Chancen im Kampf gegen das 28-jährige Ausnahmetalent aus der Schweiz. Odermatt sei nicht unbesiegbar, betonte der gebürtige Salzburger und fügte hinzu, dass er „eigentlich auch letztes Jahr schlagbar gewesen wäre“.
Deshalb hält Fletschauer auch einen österreichischen Gesamtweltcupsieg für möglich. „Marco Schwarz und Rafael Haaser sind ziemlich konkurrenzfähig und können es wahrscheinlich schaffen“, sagte Maier über Schwarz, den Gesamtweltcup-Dritten 2020/21, und Haaser, den RTL-Weltmeister und Super-G-Vizeweltmeister aus Saalbach.
Auch Maier ist zuversichtlich, dass die Erfolge des Speed-Teams auch langfristig wiederkehren werden. „Ich bin zuversichtlicher, weil letztes Jahr ein oder zwei neue Spieler sehr gut abgeschnitten haben“, sagte der zweimalige Olympiasieger und dreimalige Weltmeister. Im ÖSV-Team zeigten neben den Routiniers Vincent Krichmeier und Haaser auch Lucas Feuerstein und Stefan Eichberger gute Ergebnisse. „Die Einigkeit ist wieder riesig. Ich glaube, dass Österreich absolut siegfähig ist“, ergänzte der ehemalige Speed-Experte.
Mayer hat großes Vertrauen in Hirscher
Maier erwartet von Marcel Hirscher eine Sensation bei den Winterspielen im Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Auch er sei „noch voll siegfähig und bei den Olympischen Spielen ist alles möglich“, sagte Maier, der sich über den Erfolg des achtfachen Gesamtweltcupsiegers und zweifachen Olympiasiegers freuen wird. „Wenn er erneut Olympiasieger wird, wäre das ein großer Erfolg. Das wird natürlich eine tolle Geschichte.“
Hirscher, der sich derzeit von einem Kreuzbandriss erholt, sei im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten „klüger“ in die Saison gestartet, betonte Meyer. Der 36-jährige Salzburger sagte seine Teilnahme am Slalom in Levi am Sonntag mangels Training ab, ein Comeback ist daher erst im Slalom in Gurgal am 22. November möglich. Qualitätlich sieht Maier den für die Niederlande startenden Hirscher weiterhin in der Weltspitze. „Was muss sich im Vergleich zu früher stark verändert haben? Skifahren verlernt man nicht.“
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