...
Skip to content

“Surreal!” Ehemaliges HSV-Talent aus Hamburg spielt mit Ghana gegen Deutschland

    “Surreal!” Ehemaliges HSV-Talent aus Hamburg spielt mit Ghana gegen Deutschland

    Union Berlins Derrick Koehn (hier gegen Nicolas Capaldo vom HSV) steht vor einem besonderen Duell – gegen Deutschland, aber für Ghana. Foto: IMAGO / Lobeca

    “Surreal!” Ehemaliges HSV-Talent aus Hamburg spielt mit Ghana gegen Deutschland

    Seine Eltern stammen aus Ghana, er selbst ist in Hamburg geboren und aufgewachsen: Ex-HSV-Talent Derrick Koehn (27) muss sich vor dem Länderspiel Ghanas gegen die deutsche Nationalmannschaft am Montag (20.45 Uhr/ARD) kneifen. „Es ist ein bisschen surreal, aber die Vorfreude ist riesig“, sagte der Profi von Union Berlin gegenüber dfb.de.

    Er „hat auch eine deutsche Mentalität in mir. Gleichzeitig fühle ich mich durch meine Eltern sehr mit Ghana verbunden, es ist in einem besonderen Sinne meine Heimat und mein Vaterland“, sagte Koehn. In seiner Brust lebten zwei Menschen, für seine ganze Familie sei das Spiel „besonders“ gewesen, und „viele Freunde und Bekannte“ seien ins Stuttgarter Stadion gekommen.

    HSV-Beziehung zwischen Otto Addo und Derrick Köhn

    Dass er sich trotz seiner deutschen Wurzeln für Ghana entschieden hat, verdankt Koehn vor allem dem ebenfalls aus Hamburg stammenden Nationaltrainer Otto Addo. „Gespräche mit ihm spielten eine entscheidende Rolle.“ Die Beziehung zu Ado sei „besonders“ gewesen, als wir zusammen beim HSV waren, „er hat mich sehr inspiriert“.

    Derrick Koehn aus Ghana am Ball

    Derrick Koehn durchlief die Jugendabteilung des HSV von der U15 bis zur U19, wobei Otto Addo Cheftrainer der U19 war, als Koehn noch in der U15 spielte. „Wir haben uns zwischen den Trainingseinheiten oft gesehen und viel geredet. Da er auch Deutsch-Ghanaer ist, war die Bindung etwas Besonderes. Er hat mich sehr inspiriert.“

    Koehn spielt mittlerweile für Union Berlin in der Bundesliga

    Der Hamburger Jung Köng landete letzten Sommer über Bayern München II, Willem Tilburg in den Niederlanden, Galatasaray in der Türkei, Hannover 96 und Werder Bremen schließlich bei Union Berlin.

    Sie könnten auch interessiert sein an: „Ich hatte ein Gespräch“: Ghanas Trainer Addo wollte sich DFB-Star schnappen

    Beim Aufnahmeritual in die ghanaische Nationalmannschaft konnte Koehn seine Verbundenheit zu dem westafrikanischen Land mit einer besonderen Tat unter Beweis stellen: Er musste tanzen. „Der Tanz, der von mir verlangt wurde, war der Azonto. Jeder in Ghana kann ihn tanzen“, erklärte er. „Das schaffe ich auch, leidlich muss ich zugeben. Früher haben wir in unserer Gegend viel ghanaische Musik gehört und auch dazu getanzt.“ (Sid/DJ)

    Source link

    SEE ALSO  Aust-Shirt Clagnfrt: Ruthful Efficiency bei 2-0 Erfolg gegen Wien