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Teresa Stadtlober Starker Zweiter: „Jetzt wird mich nichts mehr wegnehmen“

    Teresa Stadtlober Starker Zweiter: „Jetzt wird mich nichts mehr wegnehmen“

    Die Aussage, dass der Sieg nun langsam naht, ist etwas untertrieben, zumal die österreichische Langläuferin Teresa Stadtlauber im Oberhof einen klassischen Sieg über 10 Kilometer nur um 0,7 Sekunden verpasste. Doch der 32-Jährige ist voller Selbstgefälligkeit, auch wenn „ich mich über den Sieg irgendwie beschweren kann, 0,7 ist eigentlich nichts.“ Das Ziel verlief fast einsam – auf dem letzten Kilometer erreichte sie maximal neun Sekunden. „Letztendlich kann ich mich nicht beschweren. Es war auf jeden Fall eine tolle Generalprobe mit Blick auf die Olympischen Winterspiele. Den ersten Sieg habe ich natürlich schon vor Augen und vielleicht gelingt er ja auch irgendwann. Ich werde weiterhin und mit Zuversicht mein Bestes dafür geben.“

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    Der gebürtige Salzburger ist die gesamte Langlaufsaison über in Topform. „Ich bin gut in Klassikern. Ich wage es jetzt zu sagen. Das Rennen tut mir sehr gut und ich weiß, dass ich weiter laufen kann. Am Anfang war das Rennen nicht schlecht, aber kein Brenner. Bei der Tour de Ski hat sich der Knopf ein wenig geöffnet, würde ich sagen“, erklärte der Wintersportler, der mit der Gesamtnote auf dem zweiten Platz landete. Allerdings lässt Stadtlauber das letzte Weltcup-Wochenende vor dem Saisonhöhepunkt aus. „Ich werde einen weiteren Trainingsblock in Tauplitz und Ramsau absolvieren, bevor es am 3. Februar ins Val de Fimme geht.“

    „Ich werde bestimmt nicht die Beherrschung verlieren.“

    Auf die Olympischen Winterspiele in Italien angesprochen, gibt sie offen zu Protokoll, dass „immer noch mehr Leute mit mir darüber reden, wie es 2018 gelaufen ist – und ja, als die Olympia-Medaille 2022 – es hat mich letztlich stärker berührt. Aber ich konnte schon lange darüber lachen“, sagt Stadlauber, die auch in diesem Jahr wieder dabei sein will.

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    „Jetzt entgeht mir nichts mehr. Ich habe damals viel an meinen Schwächen gearbeitet, und es hat sich ausgezahlt. Auch auf dem Olympiagelände kann mich nichts mehr überraschen. Österreichs Langlaufszene bei der Heimweltmeisterschaft in Seefeld – wo Stadlauber selbst nicht dabei war. „Es hat lange gedauert, bis wir da rausgekommen sind und unser Selbstvertrauen zurückgewonnen haben. Es gab auch ständig Rechtfertigungen – viele Leute haben einen zusammengetrommelt.“

    Apropos Kämpfen. Mika Vermeulen hatte keinen Grund zum Feiern. Der steirische Sieger aus Norwegen, Martin Löström, belegte mit anderthalb Minuten Rückstand auf Nyanget den 46. Platz. Er war diesbezüglich ratlos: „Es war schrecklich, ich weiß nicht, was passiert ist. Was ich getan habe, war beschämend, ich schäme mich.“

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