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Tolle Leistung! Die deutschen Handballer stehen im Finale der Europameisterschaft

    Tolle Leistung! Die deutschen Handballer stehen im Finale der Europameisterschaft

    Julian Koester ruft freudig: Deutschland steht im Finale der Handball-Europameisterschaft! Foto: IMAGO / wolf-sportfoto

    Tolle Leistung! Die deutschen Handballer stehen im Finale der Europameisterschaft

    Die Medaille ist sicher, jetzt ist alles Gold! Deutschlands Handballer sind ins Finale der Europameisterschaft gestürmt und kämpfen nun um den ersten Titel seit zehn Jahren. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte den starken Gegner Kroatien nach einer beeindruckenden Leistung im Halbfinale in Herning mit 31:28 (17:15) und könnte sich am Sonntag nach 2004 und 2016 zum dritten Mal zum Europameister krönen.

    Das deutsche Team, das sich bereits seine fünfte EM-Medaille gesichert hat, glänzte am Freitagabend mit einer fantastischen Mannschaftsleistung. Die Abwehr um ihren starken Torwart Andreas Wolf brachte die Kroaten in der zweiten Halbzeit zur Verzweiflung. Vorne lieferten sich der erneut herausragende Mittelfeldspieler Yuri Knorr und seine Teamkollegen vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Jyske Bank Boxen einen regelrechten Angriffsrausch.

    Deutschland hat sich für das Finale der Handball-Europameisterschaft qualifiziert

    Als Lucas Mertens acht Minuten vor Schluss den Stand von 28:23 erreichte, begann bereits die große Abschlussparty unter den deutschen Fans auf der Tribüne. Ausgerechnet gegen Dagur Sigurdsson, den aktuellen kroatischen Nationaltrainer und damaligen DHB-Trainer, gelang der erste Einzug in ein EM-Finale seit 2016. Rechtsaußen Lucas Zerbe wurde mit sechs Toren Deutschlands bester Torschütze. Im Finale am Sonntag (18 Uhr/ZDF) erwarten sie Welt- und Olympiasieger Dänemark oder Island.


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    Sigurdsson heizte die Partie mit seiner harschen Kritik am EM-Programm vor. Und auch Bundestrainer Alfred Gislason sagte kurz vor dem Anpfiff am ARD-Mikrofon: „Das ist sehr, sehr wichtig. Beide Mannschaften werden ihr Bestes geben, um ins Finale zu kommen. Das Spiel wird ein sicherer Kampf – im Angriff und in der Verteidigung.“

    Trotz aller Emotionen zeigten beide Mannschaften von Beginn an ihren Sportsgeist – und zeigten eine absolut ausgeglichene Anfangsphase. Hinten arbeiteten Kapitän Johannes Gola und seine Teamkollegen hart gegen die kroatischen Enden der hinteren Zone, während Knorr vorne mit viel Tempo und Kontrolle die Fäden in der Hand hielt. Der Regisseur ließ sich von der Defensivoffensive Kroatiens nicht stoppen. Ob als Torschütze, Vorbereiter oder Organisator: Knorr war an den meisten deutschen Toren beteiligt.

    Kroatien kann Deutschland im Halbfinale nicht stoppen

    Von Beginn an prägten die Kroaten das Spiel immer wieder mit ihrer Sieben-gegen-Sechs-Angriffsoption. Doch die Wahl des DHB kontert immer sofort. Nach Kempas bemerkenswertem Trick, den Renars Uscins nach einem Pass von Lucas Mertens zum 4:4 vorführte, jubelten sogar die kroatischen Fans. Wenig später sorgte Julian Köster mit einem schnellen Konter für die erste Führung (7:6), einen Freistoß aus sieben Metern parierte Torwart Andreas Wolf.

    In den Augen des Hollywood-Schauspielers Mads Mikkelsen bleibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Hauptrollen ständig wechseln. Als Lucas Zerbe zum 15:13 vorrückte, gingen die Deutschen erstmals mit zwei Toren in Führung (26.). Der Plan gehe „im Großen und Ganzen“ auf, sagte Lineman Julius Fischer in der ersten Halbzeitpause: „Es ist eine sehr gute Ausgangslage für die zweite Halbzeit. Wir müssen das Sieben-gegen-Sechs aus dem Hinterfeld noch besser schützen.“

    In der zweiten Halbzeit machte das DHB-Team den Abschluss perfekt

    Die Ausgangslage verbesserte sich nach Wiederanpfiff noch einmal. Wolff gelangte hinter solider Deckung sofort in Ballbesitz – und die DHB-Auswahl nutzte ihre Angriffschancen weiterhin konsequent aus. Ein Tor sorgte schnell für einen komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung zum 22:16 (37.). „Ein toller Start für die deutsche Mannschaft“, jubelte Co-Kommentator Johannes Bitter in der ARD. Sigurdsson reagierte mit einer Auszeit.

    „Großartig! Wir zermürben sie mit unserer Verteidigung“, rief Gislason seinem Team zu. Gola warnte: „Wir haben noch nichts gewonnen.“ Kurz darauf beendete Diano Cesko eine siebenminütige Durststrecke der Kroaten, ohne ein Eigentor zu erzielen.

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    Doch Gislasons Männer gaben nicht auf. Mit der Medaille vor Augen mobilisierte Deutschland im achten Spiel in 16 Tagen vor allem in der Abwehr neue Kräfte und verteidigte leidenschaftlich. Kroatien kam bis auf 28:30 heran, aber es reichte nicht. Der Rest war eine deutsche Handballparty. (mp/sid)

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